Jan Bühn: «In Hockenheim läuft’s wieder»

Von Esther Babel
IDM Superstock 1000

Im Rennen der IDM Superstock 1000 am Lausitzring kommt Bühn vom Team van Zon-Remeha-BMW erst später in Schwung. Da war die Lücke zu den Podestplätzen aber schon zu groß. Hoffen aufs Finale.

Jan Bühn (25) vertrieb sich die vierwöchige Pause nach dem erfolgreichen Assen IDM-Wochenende neben seinem Studium mit viel Sport. Joggen, Mountain Bike, Fitness und Supermoto standen auf seiner persönlichen To-Do-Liste. «Das IDM-Event zusammen mit der WM war schon eine Nummer größer», berichtet er. «Es war einfach cool, mal dabei zu sein. Ich habe den WM-Jungs auch mal direkt an der Strecke zugesehen und mir deren Linienwahl angeschaut.»

Nach den beiden Zeittrainings hatte sich Bühn mit einer flotten Runde einen Platz in der Superpole erkämpft. Dort musste er allerdings wie seine Kollegen am Samstagmorgen im Regen ran und wie viele andere musste auch Bühn zu Boden. Er selber kam unbeschadet davon. Die BMW hatte allerdings einen Kundedienst nötig. Für Bühn blieb es bei Startplatz 4 in der Superstock 1000 Aufstellung. «Der Sturz vom Morgen war schnell ausgeblendet», versichert Bühn nach dem ersten Rennen, das für ihn mit dem vierten Platz endete. «Es war halt einfach unberechenbar glatt. Im Rennen war dann wieder alles normal.»

Vor allem mit seinem Teamkollegen Pepijn Bijsterbosch bekam es Bühn zu tun und die beiden BMW-Piloten lieferten sich einen beherzten Schlagabtausch. «Ich kam aber nicht an ihm vorbei», schildert Bühn. «Er war auf der Bremse einfach stärker. Ein wenig haben wir uns gegenseitig das Rennen kaputt gemacht, denn von der Rennpace her wäre es schneller gegangen.»

Schneller wäre Bühn auch gerne im zweiten Lauf gefahren, doch er kam vor allem zu Beginn des Rennens nicht richtig in Schwung. «Ich war zu langsam», lautete auch dann sein Urteil, nachdem er das Ziel als Fünfter gesehen hatte. «Bei dem Nieselregen hatte ich einfach wenig Gefühl und habe wenig riskiert. Schade, es tut mir auch leid für mein Team, denn die hatten echt einen harten Job an dem Wochenende. Ab Rennmitte war mein Tempo dann okay, aber da war es schon zu spät, um die Lücke zuzufahren. Beim Finale in Hockenheim läuft’s wieder.»

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