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BMW R12S: Wie einst die Ikone R90S

Von Rolf Lüthi
Als nur gesetzte Altherrenfahrer die schon im Prospekt altbackene R75/5 wollten, konterte BMW die Japan-Invasion sportlicher Motorräder mit der R90S. Nun gibt’s eine moderne Neuauflage dieser Ikone.

Mit der BMW R12S erweitert BMW Motorrad seine Erlebniswelt Heritage um eine Hommage an die ikonische R90S, die 1973 mit 67 PS und 200 km/h Höchstgeschwindigkeit nicht nur fahrdynamisch ein sportliches Ausrufezeichen für BMW Motorrad setzte.

Die R90S war die erste BMW, deren Design nicht einfach von Ingenieuren gestaltet wurde. Vielmehr brachte Designer Hans A. Muth die sportlichen Ambitionen auch formsprachlich zum Ausdruck und schickte die BMW R90S als erstes Serienmotorrad der Welt mit einer nach aerodynamischen Gesichtspunkten gestalteten Lenkerverkleidung sowie Heckbürzel ins Rennen um die Käufergunst.

Es dauert es nicht lange, bis das sportliche Image der R90S auch von Rennerfolgen unterstrichen wurde. So etwa bei der Production TT auf der Isle of Man, wo Hans-Otto Butenuth und Helmut Dähne 1976 einen Sieg in der Production-Class feierten. Im selben Jahr gewann Steve McLaughlin die prestigeträchtigen 200 Meilen von Daytona und sein Teamkollege Reg Pridmore wurde erster amerikanischer Superbike-Champion der Geschichte.

Die BMW R12S basiert auf der R12 nineT und soll den Spirit der R90S im Gesamtkonzept und in vielen Details aufnehmen und ihn in die heutige Zeit transferieren. «Zu den prägenden Designelementen unserer R 12 S gehören die lenkerfeste Cockpit-Verkleidung mit dem getönten Windschild, die Sitzbank mit Kontrastnähten sowie die Lackierung in Orange metallic als Reminiszenz an das legendäre R90S in Daytona Orange von 1975. Perfekt ergänzt wird das Design durch Details wie das rot-ausgelegte S auf den Seitendeckeln, die rote Doppellinierung sowie die gebürsteten und mit Klarlack versiegelten Aluminiumflächen von Tank und Sitzbankhöcker», erläutert Motorrad-Chefdesigner Alexander Buckan.

Serienmässig ist die BMW R12S mit Schlauchlos-Drahtspeichenrädern mit Alufelgen ausgestattet. Die bei anderen R12-Versionen optionalen Frästeile-Pakete Shadow und Shadow II sind serienmässig verbaut. Diese umfassen unter anderem Ventildeckel, Fußrastenanlage, Handhebel und Lenkerendenspiegel.

Weitere Serienumfänge sind das Komfort Paket, welches Hill Start Control, Schaltassistent Pro, Heizgriffe sowie Tempomat beinhaltet. Serie ist auch ein adaptives Kurvenlicht. Wer die R12S weiter individualisieren will, dem steht dafür das gesamte Zubehörprogramm der Baureihe R12 nineT zur Wahl.

Die R12S ist ab März 2025 lieferbar ab 22.000 € (Schweiz Fr. 23.260.- Österreich 25.990 €), ausschliesslich in charakteristischer Lackierung in Orange.

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