Marcus Ericsson vorne

Von Annette Laqua
F3 Macau
Marcus Ericsson in Action

Marcus Ericsson in Action

Das erste Qualifying des Grand Prix von Macau ging an Marcus Ericsson. Er war schneller als das VW-Trio Ricciardo, Mortara und Hartley, das ihm im Klassement folgte.

Das erste Qualifying des Grand Prix von Macau fand bereiste am Donnerstag statt. Marcus Ericsson setzte die erste Bestzeit, doch die wurde von Stefano Coletti sofort unterboten. Währenddessen fand sich Roberto Merhi kurz neben der Piste wieder, konnte aber weiterfahren.
Nachdem fast alle Fahrer drei Runden absolviert hatten, führte Edoardo Mortara vor Brendon Hartley, Valtteri Bottas und Jules Bianchi. Mortara schaffte als erster Fahrer eine Rundenzeit unter 2:13 Minuten und war damit nach nur drei Runden schon schneller als im freien Training am Vormittag. Laurens Vanthoor war zu diesem frühen Zeitpunkt des Qualifyings starker Fünfter.

Nach rund 15 gefahrenen Minuten verlor Mortara seine erste Position an Valtteri Bottas, der 0,071 Sekunden schneller war. Ericsson, einer der Top-Favoriten auf den Macau-Sieg, wurde auf Rang drei geführt. Bottas hielt Platz eins aber nicht lange. Zum einen zogen Mortara und Sam Bird vorbei und verdrängten ihn auf Position drei, zum anderen krachte er beim Versuch, noch schneller zu fahren, in die Streckenbegrenzung und schied aus. Kurz vor Bottas’ Unfall kollidierten Roberto Merhi und Kevin Chen und steuerten mit mehr oder weniger havarierten Autos ihre Boxen an.

Zur Halbzeit lautete der Stand wie folgt: 1. Mortara, 2. Bird, 3. Bottas, 4. Bianchi, 5. Hartley, 6. Ericsson, 7. Vanthoor und 8. Coletti. Erst zu Beginn des letzten Drittels der Session tat sich wieder etwas im Ranking. Coletti schob sich 15 Minuten vor Schluss auf den dritten Rang nach vorne, bevor Hartley als neuer Spitzenreiter die Start/Ziel-Linie kreuzte. Im Mittelfeld glänzte Max Chilton mit schnellsten Sektorzeiten, aber es reichte für ihn erstmal nur zu Platz 13.

Zehn Minuten vor Session-Ende waren fast alle Piloten wieder auf der Strecke. Sam Bird begann die Jagd auf die Bestzeit von Red Bull-Mann Hartley, doch der Brite verpasste sie um 0,017 Sekunden. Fünf Minuten vor Schluss bog Bird in die Boxengasse ab. Nahezu zeitgleich angelte sich Mortara mit einer neuen Bestzeit von knapp unter 2:12 Minuten die Führung.

Doch die blieb nicht lange in seiner Hand. Zuerst verdrängte ihn Daniel Ricciardo, dann eroberte der Schwede Ericsson den Platz an der Sonne. Da Laurens Vanthoor, der auf einem guten sechsten Rang notiert wurde, nach einem Crash auf der Strecke stehenblieb, wurden das Qualifying 90 Sekunden vor dem geplanten Ende mit der roten Flagge abgebrochen und nicht wieder gestartet.

Damit gewann der japanische F3-Champion Marcus Ericsson das erste Zeittraining vor Daniel Ricciardo, Edoardo Mortara, Brendon Hartley, Sam Bird, Laurens Vanthoor, Stefano Coletti, Mika Mäki, Jean Karl Vernay und Valtteri Bottas. Das zweite Qualifying findet am Freitag statt.

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