Wer auch immer am Sonntag triumphiert, eines ist fix: Die Fans werden am Wochenende einen neuen MotoGP-Sieger auf dem Sachsenring erleben. Marc Márquez muss seine Dominanz kampflos aufgeben.
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Es waren emotionale Bilder, als Marc Márquez im Vorjahr mit seinem elften Sachsenring-Triumph in Serie nach 581 sieglosen Tagen erstmals wieder ein MotoGP-Rennen gewann. Seit 2010 (damals noch in der Klasse 125 ccm) ist der spanische Superstar auf dem 3,671 km langen deutschen WM-Kurs mit den zehn Links- und nur drei Rechtskurven ungeschlagen.
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In der MotoGP gewann er seit 2013 acht Mal hintereinander (2020 fand Corona-bedingt kein Deutschland-GP statt). Das ist die zweilängste Siegesserie eines Fahrers auf einer Strecke in der "premier class" nach Giacomo Agostini. Der Rekordweltmeister gewann in Imatra von 1965 bis 1973 neun Mal hintereinander. In diesem Jahr muss der Repsol-Honda-Star nach seiner insgesamt vierten Oberarm-OP kampflos mitansehen, wie seine Sachsenring-Dominanz unterbrochen wird. Erstmals seit Dani Pedrosa im Jahr 2012 wird sich also wieder ein Fahrer als MotoGP-Sieger in die Geschichte des Motorrad Grand Prix Deutschland eintragen, der nicht Marc Márquez heißt.
Übrigens: Neben Márquez war Valentino Rossi im Vorjahr der einzige aktive SaRi-Sieger im MotoGP-Feld. 2022 fehlen beide, es wird also einen neuen Sieger geben – aber wen?
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WM-Leader Fabio Quartararo lieferte in Montmeló zuletzt eine Galavorstellung ab und siegte trotz des Top-Speed-Nachteils auf der 1,047 km langen Start-Ziel-Geraden überlegen. Die verwinkelte deutsche GP-Strecke sollte seiner Yamaha entgegenkommen. Gespannt sein dürfen die Fans auch auf den WM-Zweiten Aleix Espargaró: Wie schlägt sich die rundum verbesserte Aprilia RS-GP auf dem Sachsenring?
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Im Vorjahr landete allerdings mit Miguel Oliveira ein Red Bull-KTM-Pilot nur 1,7 sec hinter Sachsenring-König Márquez auf Platz 2 – und damit noch vor Quartararo, der Brad Binder auf der nächsten RC16 auf Rang 4 verwies. Bester Ducati-Pilot beim Deutschland-GP war im Vorjahr Vizeweltmeister Francesco "Pecco" Bagnaia als Fünfter. Zu den Lieblingsstrecken zählt man den Sachsenring in Borgo Panigale bisher aber nicht, für den bisher letzten Podestplatz der Roten sorgte Andrea Dovizioso 2016 als Dritter.
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