Stoner-Triumph in Valencia

Von Jörg Reichert
MotoGP 800 ccm
Casey Stoner feierte in Valencia seinen sechsten Saisonsieg

Casey Stoner feierte in Valencia seinen sechsten Saisonsieg

Der WM-Titel ist zwar futsch, aber wenigstens den letzten Sieg der Saison 2008 konnte Casey Stoner einheimsen. Nun ist der Fokus bereits auf die nächste Saison ausgerichtet.

Beim Saisonfinale im spanischen Valencia war Casey Stoner eine Klasse für sich. Zuerst fuhr der Australier im Qualifying eine überlegene Pole-Position ein und fuhr auch im heutigen Rennen seiner Konkurrenz auf und davon. Am Ende hatte der Weltmeister von 2007 über drei Sekunden Vorsprung auf Dani Pedrosa, Valentino Rossi büsste bereits 12 Sekunden auf den Ducati-Piloten ein. «Mehr hätten wir uns für das Saisonfinale nicht wünschen können. Es ist ein gutes Gefühl, eine schwierige Saison mit einem Sieg zu beenden», zeigte sich Stoner erleichtert. «Nun bin ich gespannt auf das neue Bike, was ich Morgen testen werde. Es hat sich beim letzten Mal bereits sehr gut angefühlt und ich mittlerweile sollte es noch besser geworden sein.»

In Sepang gelang Dani Pedrosa bereits beim erst vierten Rennen auf Bridgestone die erste Pole-Position. Bei seinem Heimrennen in Valencia musste der Repsol-Pilot jedoch hinter Casey Stoner auf dem zweiten Startplatz Aufstellung nehmen. Das Rennen begann mit einem Blitzstart des kleinen Spaniers, aber bereits nach wenigen Kurven drängte sich der Australier wieder an die Spitze und machte sich auf und davon. Nach 30 einsamen Runden kam Pedrosa auf dem zweiten Platz ins Ziel, mit dem der 23-Jährige alles andere als unzufrieden war. «Mit dem zweiten Rang bin ich wirklich sehr glücklich. Ich habe gegeben was möglich war, aber Casey hatte ein bisschen mehr drauf», gab der Honda-Pilot zu Protokoll, dessen Maschine in einem klassischen Design zur Würdigung des 40-Jährigen Motorsport-Sponsoring durch Repsol lackiert war. «Ich hatte heute die hübscheste Maschine im Feld und die Stimmung auf den Tribünen war phantastisch», befand der Katalane.

Ohne Chance auf den Sieg beim Saisonfinale war Valentino Rossi, der sich mit Setup-Problemen nur auf Rang 10 qualifizierte. Wie schon gewohnt konnte sich der neue Weltmeister zwar im Rennen deutlich steigern, im Ziel fehlten dem Yamaha-Pilot aber massive 12 Sekunden auf den Sieger. «Das Ergebnis ist nicht so schlecht, denn wir hatten einige Probleme während der Trainingssitzungen. Nachdem ich im Rennen auf dem dritten Rang vorgefahren war, hatte ich keine Chance auf Dani aufzuschliessen. Von da an war es ein eher langweiliges Rennen», urteilte der achtfache Weltmeister über das Saisonfinale.

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