Hamilton über Red Bull: «Das habe ich immer bereut»
In Silverstone wurde Lewis Hamilton auf sein früheres Team Mercedes angesprochen. Der Ferrari-Star sprach dabei auch über Red Bull Racing und offenbarte, welche Aussage er mittlerweile bereut.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die Saison erreicht mit dem Rennen in Silverstone Halbzeit, und wie jedes Jahr sorgen in diesen Wochen die Transfergerüchte für lautes Rauschen im Formel-1-Blätterwald. Alles dreht sich dabei um den vierfachen Weltmeister Max Verstappen, der über einen Vertrag mit Red Bull Racing bis Ende 2028 verfügt. Natürlich enthält das Abkommen Leistungsklauseln, die einen vorzeitigen Ausstieg unter gewissen Bedingungen ermöglichen.
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Doch aktuell sei er gar nicht in der Lage, diese zu nutzen, betonte Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko in Spielberg. Die Fragen "nerven einfach nur noch", schimpfte der Grazer im Gespräch mit der "Kleinen Zeitung". Und auch Verstappen selbst erklärte in Silverstone, dass sich an der Ausgangslage nichts geändert habe – Verhandlungen mit Mercedes oder gar einen Wechsel zum Werksteam der Sternmarke, wie einige bereits verkündet haben, wollte er nicht bestätigen. Die Gerüchteküche brodelt dennoch eifrig weiter, und auch Lewis Hamilton wurde auf einen möglichen Wechsel des Red Bull Racing-Superstars zum früheren Arbeitgeber des siebenfachen Weltmeisters angesprochen. Und der Ferrari-Star sprach in diesem Zusammenhang nicht nur von Mercedes. Er erklärte: "Natürlich, ich meine, er kommt bereits aus einem grossartigen Team."
Und der 105-fache GP-Sieger erzählte: "Vor vielen Jahren wurde ich irgendetwas, woran ich mich jetzt nicht mehr erinnern kann, gefragt, und ich sagte irgendetwas wie ‚Red Bull ist nur ein Getränkehersteller.‘ Das habe ich immer bereut, denn ich sagte es nur, um zu betonen, dass Mercedes grossartig ist. Ich wollte wirklich nur mein Team aufmuntern. Aber die Wahrheit ist, dass Red Bull Racing ein unglaubliches Team ist. Da sind so viele Leute, die aussergewöhnlich sind. Und sie haben über Jahre dominiert."
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"Aber auch wenn mich jemand – irgendjemand – zu Mercedes befragt, kann ich nur sagen, dass Mercedes auch ein überragendes Team ist, das über viel Leidenschaft und grossartige Mitarbeiter verfügt. Das Formel-1-Werk ist super, ein überragendes Arbeitsumfeld", fügte Hamilton eilends an.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Österreich-GP, Red Bull Ring
01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:23:47,693 h 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +2,695 sec 03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +19,820 04. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +29,020 05. George Russell (GB), Mercedes, +1:02,396 min 06. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +1:07,754 07. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +1 08. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +1 09. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +1 10. Esteban Ocon (F), Haas, +1 11. Oliver Bearman (GB), Haas, +1 12. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +1 13. Pierre Gasly (F), Alpine, +1 14. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1 15. Franco Colapinto (RA), Alpine, +1 16. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +2 Rdn Out Alex Albon (T), Williams, Kraftübertragung Kimi Antonelli (I), Mercedes, Unfall Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, Unfall Carlos Sainz (E), Williams, Bremsen WM-Stand (nach 11 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints)
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Fahrer 01. Piastri 216 Punkte 02. Norris 201 03. Verstappen 155 04. Russell 146 05. Leclerc 119 06. Hamilton 91 07. Antonelli 63 08. Albon 42 09. Ocon 23 10. Hülkenberg 22 11. Hadjar 21 12. Stroll 14 13. Alonso 14 14. Sainz 13 15. Lawson 12 16. Gasly 11 17. Tsunoda 10 18. Bearman 6 19. Bortoleto 4 20. Colapinto 0 21. Doohan 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 417 Punkte 02. Ferrari 210 03. Mercedes 209 04. Red Bull Racing 162 05. Williams 55 06. Racing Bulls 36 07. Haas 29 08. Aston Martin 28 09. Sauber 26 10. Alpine 11
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