Coulthard fühlt Air Race

Von Nadja Zele
Air Race
Cockpit-Erklärung vom Weltmeister persönlich

Cockpit-Erklärung vom Weltmeister persönlich

Formel-1-Pensionist David Coulthard sollte nach zwei überlebten Flugzeugabstürzen eigentlich vom Fliegen die Nase voll haben. Hat er aber anscheinend nicht, gar nicht.

«Gleich beim ersten Manöver habe ich meinen Magen irgendwo bei den Knöcheln gespürt und als wir kopfüber geflogen sind, drückte er gegen den Hals», so Coulthard nach seinem 45-minütigen Air Race-Ritt. «Es war eine grossartige Erfahrung. Diese Flieger sind wie ein Formel-1-Bolide. Mit dem Unterschied, dass man mit ihnen eben fliegen und bedeutend mehr g ziehen kann. Ich glaube wir haben so um die 5 g gezogen. In der Formel 1 drücken um die 4 g gegen dich, deinen Kopf, hier aber passiert alles im Körper, auf und ab. Hier lehnt sich nämlich der Flieger in die Kurve.»

Bevor Coulthard eine saftige Ladung G verpasst wurde, flog ihn Red Bull Air Race VIP-Pilot Sergio Pla in seiner zweisitzigen Extra 300L eine Runde über Yas Island, auf der die Formel-1-Rennstrecke von Abu Dhabi bald stehen soll. «Wir haben das ganze Areal gesehen. Es schaut sehr gut aus. Ich kann mir gut vorstellen, wie es hier bald aussehen wird, weil ich Modelle davon gesehen habe. Ein paar Kurven fehlen noch. Fünf Monate bleiben ihnen noch, momentan schaut es noch wie eine Baustelle aus, nicht einmal annähernd fertig.»

Coulthard unterhielt sich im Rahmen seiner Red Bull Air Race-Tour unter anderen auch mit Weltmeister Hannes Arch, ein paar ehemaligen Fomel-1-Fotografen und Reportern, bevor er sich nach zwei Stunden Richtung China verabschiedete.

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