Air Race

Challenger Class: Österreicher Strasser kämpft mit

Von - 01.02.2019 12:01

Die Red Bull-Air-Race-WM 2019 umfasst acht Events vor atemberaubender Kulisse. Mit dem gebürtigen Steirer Patrick Strasser kämpft in der Challenger Class auch wieder ein Österreicher mit.

2019 feiert Patrick Strasser, der seit er denken kann Pilot werden wollte, sein Debüt in der Challenger Class des Red Bull Air Race und erfüllt sich damit einen Traum. «Seit meiner Kindheit hatte ich den Drang, so schnell wie möglich zu fliegen. Begonnen habe ich mit dem Bau und dem Fliegen von ferngesteuerten Flugzeugen. Als ich 15 war, ging’s dann richtig los, mit der Segelflieger-Lizenz auf dem kleinen Flugplatz Timmersdorf. Das Geld fürs Fliegen habe ich mir in den Sommerferien verdient.»

Strasser nahm an Segelflug-Wettbewerben teil und wurde schließlich Flugbetriebsleiter in Timmersdorf. Nach der Privatpilotenlizenz und seinen Einsätzen als professioneller Kunstflugpilot ging die Luftfahrtkarriere von Strasser steil nach oben. Der 34-jährige Kunstfluglehrer hat bereits Siege bei nationalen Kunstflug-Meisterschaften erkämpft und vertrat Österreich bei Titel-Entscheidungen auf europäischer Ebene. Zudem fliegt der gebürtige Steirer Ambulanz-Einsätze und ist für die Ausbildung der Mitarbeiter eines österreichischen Luftfahrtunternehmens zuständig.

Insgesamt gehen 2019 in der Challenger Class zwölf Piloten an den Start. In der Master Class des Red Bull Air Race 2019 kämpfen 14 der weltbesten Piloten um den Weltmeister-Titel, darunter der amtierende Champion Martin Sonka. Ihm im Nacken sitzen sämtliche Starter aus dem Jahr 2018 – mit klingenden Namen wie Matt Hall (AUS), Yoshihide Muroya (J), Kirby Chambliss, Michael Goulian (beide USA), Mika Brageot (F) oder Pete McLeod (CDN). Die Athleten sind heiß auf den traditionellen Saisonauftakt, der nächste Woche (8./9. Februar) in Abu Dhabi stattfinden wird.

Im Frühjahr geht es dann direkt nach Europa, der Austragungsort wird noch bekanntgegeben, bevor die Sporthauptstadt Russlands erneut zum Schauplatz des dritten Saison-Stopps wird. Nach Kazan folgt der Sommer-Klassiker in Budapest, wo die 25 Meter hohen Air Gates einmal mehr auf der Donau errichtet werden. Im September kommen die motorsportbegeisterten japanischen Fans in Chiba wieder voll auf ihre Kosten.

Beim vorletzten Stopp der Saison auf dem Indianapolis Motor Speedway kämpfen die Piloten darum, ihren Namen in der Siegerliste der weltberühmten US-Rennstrecke zu verewigen. In dieser Phase werden bereits wichtige Punkte im finalen Kampf um die WM-Krone gezählt. Der ultimative Showdown mit der Krönung des neuen Weltmeisters geht schließlich beim ersten Besuch der Red Bull-Air-Race-Helden in Saudi-Arabien über die Bühne!

Red Bull Air Race Kalender 2019

8./9. Februar: Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate
Frühjahr 2019: Europa*
15./16. Juni: Kazan, Russland
13./14. Juli: Budapest, Ungarn

7./8. September: Chiba, Japan
Herbst 2019: Asien*
19./20. Oktober: Indianapolis, USA
8./9. November: Saudi-Arabien
* = Datum und Ort werden noch bekanntgegeben


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© SPEEDWEEK.COM
Patrick Strasser fliegt in der Challenger Class mit © Red Bull Patrick Strasser fliegt in der Challenger Class mit Die Saison startet in Abu Dhabi (Im Bild: Michael Goulian) © Red Bull Die Saison startet in Abu Dhabi (Im Bild: Michael Goulian) Matt Hall vor der beeindruckenden Kulisse von Budapest © Red Bull Matt Hall vor der beeindruckenden Kulisse von Budapest Die Air Race-WM macht auch wieder in Kazan halt (Im Bild: Pete McLeod) © Red Bull Die Air Race-WM macht auch wieder in Kazan halt (Im Bild: Pete McLeod) Auch über dem legendären Indianapolis-Rundkurs wird wieder geflogen © Red Bull Auch über dem legendären Indianapolis-Rundkurs wird wieder geflogen
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