Yamaha: Neue Racing-Organisation für mehr Erfolg

Von Kay Hettich
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Eric De Saynes stellte die neue Rennsport-Organisation von Yamaha vor

Eric De Saynes stellte die neue Rennsport-Organisation von Yamaha vor

Im Rahmen der Präsentation seiner Rennteams 2015 in Mailand verkündete Yamaha die Neuaufstellung seiner Racing-Organisation. Es gibt Parallelen zum Kundensport-Programm von BMW.

SPEEDWEEK.com berichtete bereits im November 2014 von den Plänen Yamahas, seine Rennsport-Aktivitäten neu auszurichten. Nun wurde das Programm in Gerno di Lesmo (bei Mailand) der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ziel der überarbeiteten Rennsport-Organisation ist eine bessere Unterstützung der offiziellen Rennteams nationaler und internationaler Serien durch Yamaha Europe. Im Fokus steht auch ein stärkeres Engagement im Kundensport, wie beispielsweise den R125- und R3-Cup.

Die Sparte Straßenrennsport wird zukünftig von Andrea Dosoli geführt. Zusätzlich zum Rennbetrieb übernimmt der Italiener mit MotoGP- und Superbike-WM-Vergangenheit (BMW, Yamaha, Hayate) die Leitung für die neue Abteilung Racing R&D, die in Deutschland eingerichtet wurde, um die Entwicklung der R1 für die Saison 2015 zu unterstützen. Das ultimative Ziel ist das Comeback in der Superbike-Weltmeisterschaft im Jahr 2016.

Die Motocross-Aktivitäten werden von Erik Eggens geleitet. Als Manager der Marketing- und Kommunikationsabteilung wird Alexandre Kowalski bei Yamaha France seinen Aufgabenbereich um den Enduro- und Rally-Betrieb erweitern.

«Wir gehen mit einem unvorstellbaren Ehrgeiz und bis zum äussersten konzentriert in die Rennsaison 2015», versichert Yamaha Europe Operations Director Eric De Seynes. «Wir haben absolutes Vertrauen in unsere neue interne Struktur. Wir sind davon überzeugt, dass wir es auf dieser Basis schaffen werden – gemeinsam mit unseren Rennsportpartnern, einer großen Familie hoch professioneller Teams und motivierter Fahrer – die klassenführenden Motorräder, die 2015 vorgestellt wurden, zu vervollständigen.»

Durch neue bzw. aktualisierte Modelle verspricht sich Yamaha viel von der nahen Zukunft. «Wir haben sehr hohe Erwartungen an die YZF-R1 und die YZF-R1M», betont De Seynes. «Wir sind uns sicher, dass wir mit diesen Zutaten zu den wichtigsten Protagonisten auf jeder Rennstrecke gehören werden, auf der wir antreten. Unsere Erwartungen im Offroad stehen dem in nichts nach; wir glauben, dass wir mit dem Prototyp YZ450FM und den serienbasierten Modellen YZ250F und WR250F Maschinen und die entsprechenden Fahrer haben, die in der Lage sind, Yamaha in allen Klassen ganz nach oben aufs Treppchen zu bringen.»

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