Bayliss versenkt den Elfer

Von Jörg Reichert
Der neue Weltmeister wird von seinem Team auf Händen getragen.

Der neue Weltmeister wird von seinem Team auf Händen getragen.

Beim zweiten Anlauf machte Troy Bayliss den Sack im Kampf um die WM-Krone zu. Ein dritter Rang im ersten Lauf in Magny Cours reichte zum vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft.
Bereits 2001 und 2006 eroberte Troy Bayliss für Ducati die Krone der Superbike-Weltmeisterschaft. Am Sonntag liess der Australier, der am Ende der Saison seine Lederkombi an den sprichwörtlichen Nagel hängen wird, seinen dritten Titel folgen. Ein dritter Platz im ersten Lauf beim 13. Saisonmeeting in Magny Cours genügte dem 39-Jährigen, um die Gesamtwertung uneinholbar vor den beiden Yamaha-Piloten Noriyuki Haga und Troy Corser anzuführen.

«Ich bin sehr erleichtert, dass ich nun meinen dritten Titel einfahren konnte. Ich möchte mich beim ganzen Team bedanken, denn alle haben sehr konzentriert gearbeitet und mir ihr Vertrauen geschenkt. Wir alle zusammen haben diesen Titel erreicht», vergisst der sympathische Bayliss auch im Moment des Erfolgs seine Boxencrew nicht. «Wir hatten viele Höhen und Tiefen in dieser Saison. Zudem waren einige Piloten konstant schnell unterwegs. Zu Saisonmitte wurden wir aber zuversichtlicher. Nun ich habe ich den Titel sicher und freue mich auf die neue Strecke in Portimao. Dort will ich die Saison mit einem Highlight beenden», versprach der neue Weltmeister seinen Rivalen bereits frühzeitig, beim Saisonfinale keine Kaffeefahrt veranstalten zu wollen.

Auf was sich Neukirchner & Co bei der letzten Rennveranstaltung der Superbike-WM 2009 in Portugal einstellen müssen, zeigte der Ducati-Pilot dann auch gleich im zweiten Lauf: Vor seinem Nachfolger im offiziellen Ducati-Werksteam, Noriyuki Haga, fuhr Bayliss, der in den australischen Automobil-Sport wechseln wird, als Sieger über den Zielstrich!

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