Entwarnung nach Horrorsturz: Cluzel für Thailand ok
Im Kampf um den Sieg im ersten Rennen der Supersport-WM 2017 auf Phillip Island stürzte Honda-Ass Jules Cluzel per Highsider. Für das Meeting in Thailand ist der Franzose aber fit.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Das PTR Honda-Team von Simon Buckmaster wurde auf Phillip Island arg gebeutelt, keiner seiner drei Piloten konnte beim Saisonauftakt eine Zielankunft feiern. Der Japaner Hikari Okubo war bereits nach einem Sturz in der Superpole am Samstag mit einem Schlüsselbeinbruch außer Gefecht. Am Sonntag sorgte Robin Mulhauser mit einem perfekt vorgeführten Highsider für den Rennabbruch.
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Besonders schmerzlich war aber der Ausfall von Top-Pilot Jules Cluzel, der um den Sieg kämpfend von Federico Caricasulo (Yamaha) abgeschossen wurde. Die Berührung endete in einem mächtigen Highsider, Cluzel erlitt einen Bruch des Kreuzbeins. Dennoch will der Vizeweltmeister von 2011, 2014 und 2016 beim zweiten Saisomeeting in Buriram/Thailand wieder der Startaufstellung stehe. Cluze hat das Krankenhaus in Melbourne bereits verlassen und reist nun direkt nach Thailand, um sich dort von seiner Verletzung zu erholen. Wie sein Team mitteilte, wird der Franzose, aber auch Okubo und Mulhauser auf dem Chang International Circuit wieder dabei sein.
Indes fordert Buckmaster Strafen für den Unfallverursacher. "Toll, dass Yamaha wieder in der Supersport-WM dabei ist, die Bikes sehen gut aus. Sie müssen jetzt nur noch ihren Piloten die fragwürdige Fahrweise abgewöhnen, dann wird alles gut", sagte Buckmaster mit britischem Humor. "Wir brauchen Strafen, die richtig weh tun, um solchen Manöver zu stoppen. Es braucht einen grossen Punkteabzug."
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