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BMW nach Toprak: Warum das neue Chassis für 2027 so wichtig ist
Mit einem neuen Reglement ist es der FIM gelungen, mit Ducati und Triumph zwei Marken zur Rückkehr in die Supersport-WM 2022 zu bewegen. Das soll aber erst der Anfang sein.
Der Markt sportlicher Motorräder mit 600 ccm liegt am Boden. Honda hat sich in Europa aus dieser Kategorie zurückgezogen, selbst Yamaha verkauft die R6 hierzulande nur noch für den Einsatz auf der Rennstrecke.
Weil sich die Supersport-WM zunehmend zu einem Yamaha-Cup entwickelte (seit 2017 gewann der Hersteller mit den gekreuzten Stimmgabeln im Logo die Meisterschaft in Serie), wurde das Reglement für andere Konzepte geöffnet. Eine Balanceregel soll für Chancengleichheit sorgen.
Bereits in diesem Jahr sind Motorräder wie die Ducati 955 V2, MV Agusta F3 800, Suzuki GSX-R 750 und Triumph Street Triple 765 RS erlaubt. Weitere Hersteller sind willkommen.
"Wir führen offene Gespräche mit mehreren Herstellern, das war von Anfang an unser Ziel", sagte Scott Smart, der als Technischer Direktor bei der FIM für die Superbike-Serien zuständig ist. "Wir haben die Supersport-WM für eine größere Auswahl an Motorrädern und damit für eine größere Auswahl an Herstellern geöffnet. Es gibt eine größere Flexibilität für Motoren, die nicht 600-ccm-Vierzylinder sind. Wir haben die Tür geöffnet."
Smart ist zuversichtlich, dass er weitere Werke vom WM-Einstieg und von der Homologation eines geeigneten Motorrades überzeugen kann.
"Es besteht die Möglichkeit, dass wir in möglicherweise fünf Jahren drei zusätzliche Hersteller in der Supersport-WM sehen werden", betonte der Engländer. "Ich hoffe, dass wir schon in nur zwei Jahren das Debüt einer neuen Marke erleben. Es sind nicht unbedingt die Marken, an die die meisten Leute denken!"
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