Domi Aegerter (Yamaha): Wie gut ist sein Gedächtnis?

Von Kay Hettich
Dominique Aegerter war lange nicht in Donington

Dominique Aegerter war lange nicht in Donington

Als Dominique Aegerter vor einem Jahr in die Supersport-WM wechselte, trat die mittlere Kategorie nicht in Donington Park an. Der Ten Kate Yamaha-Pilot kann jedoch auf frühere Erfahrungen zurückgreifen.

Für Dominique Aegerter läuft die Motorradsport-Saison 2022 wie am Schnürchen. Mit drei Siegen und sieben Top-3-Ergebnissen führt der Schweizer die MotoE an, gleichzeitig liegt er mit sieben Siegen und acht Podestplätzen auch in der Supersport-WM vorn. Diese beeindruckende Serie will der 31-Jährige auch am kommenden Wochenende in Donington Park fortsetzen.

Die britische Piste ist die Wiege der Superbike-WM und so war es auch nur die Top-Kategorie der seriennahen Meisterschaft, die 2021 in Donington am Start war; die Supersport-WM pausierte. Weil Aegerter erst im vergangenen Jahr in die mittlere Kategorie wechselte, sind seine Erinnerungen schon etwas älter.

«Das letzte Mal war ich 2009 in Donington Park in der 125er-Klasse», grübelte der Weltmeister. «Das Layout der Strecke ist speziell, mit vielen schnellen und flüssigen Kurven, während der letzte Teil viele harte Bremsen und Haarnadelkurven enthält. Es wird wichtig sein, an diesem Wochenende wieder gut zu arbeiten. Wir entscheiden am Freitag über die Reifenwahl, stellen sicher, dass wir uns am Samstagmorgen in den ersten beiden Reihen qualifizieren und kämpfen dann am Samstag- und Sonntagnachmittag erneut um den Sieg. Das Ziel ist es, wieder auf dem Podium zu stehen und zu versuchen, die Führung in der Meisterschaft auszubauen, denn die Saison ist noch sehr lang.»

Aegerter war in der vierwöchigen Pause seit Misano nicht untätig.

«Wir hatten eine lange Pause, aber ich bin das MotoE-Rennen in Assen gefahren. Außerdem habe ich die letzten beiden Wochenenden mit Yamaha und IXS in Spa-Francorchamps und Magny-Cours verbracht», verriet der Rohrbacher.


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