Rink, Brink und Leisen sind die neuen VLN-Meister!

Von Sören Herweg
VLN
Rink, Brink und Leisen tragen im Jahr 2019 die Startnummer 1

Rink, Brink und Leisen tragen im Jahr 2019 die Startnummer 1

Mit sechs Klassensiegen in der hart umkämpften Klasse V4, für Produktionswagen bis 2.5L Hubraum, holt das Trio den Titel vor den Teamkollegen Fischer, Zils und Konnerth. Ferrari Duo Köhler/Kohlhaas landet auf Rang drei.

Am Ende einer bewegten Saison ließen sich Christopher Rink, Danny Brink und Phillipp Leisen beim neunten und letzten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring als Meister 2018 feiern. Das Trio des Pixum Team Adrenalin Motorsport fuhr in der hart umkämpften Klasse für Produktionswagen bis 2.500 ccm Hubraum insgesamt sechs Klassensiege ein und punktete in den weiteren Rennen konstant. «Ich bin einfach nur überglücklich», strahlte Teamchef Matthias Unger, seinerseits VLN-Champion von 2008. Neben dem Platz eins belegte der Porsche Cayman des Teams mit den Fahrern Norbert Fischer, Christian Konnerth und Daniel Zils Rang zwei in der Meisterschaft und machte den Doppelsieg perfekt. Beide Fahrzeuge belegten zudem in der VLN-Produktionswagen-Trophäe ebenfalls die Plätze eins und zwei.

«Ich kann noch gar nicht richtig fassen, was uns da gelungen ist», sagte Rink im Ziel und Brink ergänzte: «Vor allem nach den ganzen Vorkommnissen im Anschluss an den achten Lauf fällt mir ein Stein vom Herzen.» Der Adrenalin-BMW wurde bei VLN 8 nach einem technischen Protest zunächst disqualifiziert. Das Team legte gegen diese Entscheidung Berufung ein und erhielt von DMSB-Berufungsgericht Recht – das Fahrzeug entsprach in den beanstandeten Punkten zu dem Reglement. «Wir standen wirklich unter Strom und sind froh, dass wir den Titel nun endlich in der Tasche haben», sagte Leisen.

Platz drei in der Meisterschaft geht an Stephan Köhler und Christian Kohlhaas, die mit dem Ferrari 458 von racing one beim Finale den neunten Klassensieg im neunten Rennen holten. Aufgrund von durchschnittlich nur sechs Gegnern in der Klasse SP8 reichte diese außergewöhnliche Leistung am Ende trotzdem nicht zum Titel. In der Langstreckenmeisterschaft erhalten seit jeher die Fahrer die meisten Punkte, die die meisten Gegner in ihrer Klasse hinter sich lassen. In der Meisterklasse V4 waren im Schnitt 21 Fahrzeuge am Start.

Der Sieger der VLN-Junior-Trophäe heißt Tristan Viidas. Im BMW M235i Racing Cup des Securtal Team Sorg Rennsport setzte sich der Este gegen Finn Unteroberdörster und Janis Waldow durch, die mit ihrem Renault Mégane am Ende Platz zwei in der Nachwuchs-Wertung belegten. Dritte wurden Tobias Müller, Nico Otto und Lars Peucker, die sich am Volant des BMW M235i Racing Cup von Scheid-Honert Motorsport abwechselten.

Ein historischer Erfolg gelang beim 43. DMV Münsterlandpokal Volker Strycek. Der langjährige Opel-Sportchef fuhr zusammen mit seinen Kindern Lena und Robin zum Klassensieg in der SP3T – seinem 100. Klassensieg in der seit 1990 geführten Statistik der VLN. Strycek ist erst der zweite Fahrer, dem dieses Kunststück gelang. Ralf Schall ist mit 102 Klassensiegen aktuell der erfolgreichste VLN-Pilot.

Das Auftaktrennen 2019 findet am 23. März statt. Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring setzt mit der 43. Saison ihre einmalige Erfolgsgeschichte fort.


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