Nach den ersten drei Veranstaltungen mit der Rallye Monte Carlo, der Rallye Schweden und der Rallye Kenia wird Lauf 4 der Weltmeisterschaft mit der Rallye Islas Canarias als spanischer Lauf ausgefahren.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die Rallye ist eine Traditionsveranstaltung und wird in ihrer 49. Auflage vom 24. bis 27. April erstmals als WM-Lauf ausgefahren. Sie stellt die erste reine Asphaltrallye der Saison dar. Auf 301,3 Kilometer addieren sich auf 18 Wettbewerbsprüfungen. Ein besonderer Höhepunkt ist dabei eine Wertungsprüfung im Gran Canaria-Stadion, das ansonsten vom Liga-Fußballverein UD Las Palmas genutzt wird.
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Früher war die Veranstaltung ein Lauf zur Rallye-Europameisterschaft gewesen. Nur wenige der aktuellen Rallye1-Piloten besitzen Erfahrung bei der Inselrallye, die erstmals 1977 ausgefahren wurde. Aufgrund der kurvenreichen Bergstraßen mit glattem und griffigem Asphalt ist eine "rennmässige" Fahrtechnik wie auf Rundstrecken gefordert. Viele enge Haarnadelkurven und technische Abschnitte bergen besondere Herausforderungen.
Für die Fahrer ist es verlockend, sich auf den Grip zu verlassen, aber das birgt die Gefahr, dass die Reifen auf den breiten Hochgeschwindigkeitsabschnitten Überhitzen. Die Wertungsprüfungen sind mit Armco-Barrieren und -Wänden gesäumt, so dass kleine Fahrfehler oft sehr folgenreich ein können.
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Anders als bei den meisten anderen WM-Läufen auf Asphalt spielen Verschmutzungen der Oberfläche durch Kurvenschneiden dieses Mal keine Rolle. Doch das Mikroklima auf Gran Canaria kann für Chaos sorgen: Auf den Prüfungen in Küstennähe kann es sonnig und warm mit Temperaturen von 30 Grad Celsius sein, während es in den Bergen regnen kann. Den Teams kann deshalb die Reifenwahl immer wieder Kopfzerbrechen bereiten.
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Der Shake Down wird am Donnerstag (24. April) mit der Santa Brigada über 6,26 Kilometer abgehalten. Am Abend wird der zeremonielle Start in der Inselmetropole Las Palmas auf dem Plaza Santa Ana ausgefahren.
Am Freitag (25. April) werden sechs Wertungsprüfungen über 118,84 Kilometer ausgefahren, am Samstag (26. April) deren sieben über 124,08 Kilometer und am finalen Sonntag (27. April) über 58,38 Kilometer. Zentrum der Rallye mit dem Servicepark ist das Gran Canaria Stadion in Las Palmas. Zehn WRC1-Autos sind genannt worden. Neben den Stammpiloten wird Teilzeitfahrer und Monte Carlo-Sieger Sebastien Ogier (Toyota) wieder einmal am Start sein.
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