Stanaways zweiter Triumph in Sachsen

Von Annette Laqua
ADAC Formel Masters
Sieger Richie Stanaway

Sieger Richie Stanaway

Der Neuseeländer Richie Stanaway entschied am frühen Vormittag das zweite Rennen des ADAC Formel Masters am Sachsenring für sich - Pascal Wehrlein und Joni Wiman ebenfalls auf dem Podium.

Am Start setzte sich einmal mehr [*Person Richie Stanaway*] durch. Mario Farnbacher, Pascal Wehrlein, Dominik Baumann und Patrick Schranner folgten dem Neuseeländer. Wehrlein versuchte in der dritten Runde, Farnbacher zu attackieren, doch der Franke aus dem Team Ma-Con konterte erfolgreich und behielt seine zweite Position.
Zwei Umläufe später verabschiedete sich Lokalmatador Toni Koitsch ins Kiesbett, sein Rennen war damit vorzeitig beendet. Vorne gelang es Stanaway, seinen Vorsprung auf das restliche Feld Stück für Stück zu vergrößern, während Farnbacher seinen Rivalen Pascal Wehrlein nicht abschütteln konnte. Im siebten Umlauf war Farnbacher fällig, Wehrlein zog vorbei.

Um den fünften Rang stritten sich [*Person Patrick Schranner*] und Janick Aeschlimann. Der Schweizer packte den Deutschen zu Beginn der neunten Runde und setzte sich sofort um einigen Meter ab. Schranner hingegen sah bereits die nächsten Kandidaten in seinem Rückspiegel immer größer werden: Joni Wiman, Lucas Wolf und Max Mayer. Ähnlich erging es zu diesem Zeitpunkt auch Mario Farnbacher, der Wehrlein nicht mehr folgen konnte und stattdessen gegen den drängelnden Dominik Baumann kämpfen musste.

Um den fünften Rang gab es in der zwölften Runde viel Bewegung: Wiman und Wolf zogen an Schranner vorbei, während Aeschlimann auf Abwege geriet. Der Schweizer ritt durch ein Kiesbett und fiel bis auf Rang neun hinter William Vermont zurück. Joni Wiman beendete die zwölfte Rennrunde als neuer Fünfter. Doch sicher sein konnte sich der Finne dieser Position noch lange nicht, denn Lucas Wolf bedrängte ihn.

Eine Minute vor Schluss des Rennens setzte [*Person Dominik Baumann*] den scheinbar entscheidenden Angriff gegen Farnbacher und zog vorbei. Doch wenige Meter später geriet das Auto des Franken beim Anbremsen ins Schlingern und er touchierte das Heck von Baumann. Der Österreicher musste sein gutes Rennen unschludig im Kiesbett beenden. Farnbacher wurde zwar als Dritter abgewinkt, doch die Rennleitung kündigte sofort eine Analyse des Vorfalls zwischen Farnbacher und Baumann an und entschied sich wenig später, Farnbacher 30 Strafsekunden aufzubrummen. Damit war der Rookie nur noch Elfter des Klassements.

Richie Stanaway war von all dem unbeeindruckt, er fuhr seinem zweiten Sieg an diesem Wochenende entgegen. Auch der zweite Rang von Rookie Pascal Wehrlein war letztendlich ungefährdet. Joni Wiman freute sich über Rang drei vor Patrick Schranner, Lucas Wolf, William Vermont, Janick Aeschlimann, Max Buhk, Max Mayer und Andrina Gugger.

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