Dreimal Ma-Con

Von Annette Laqua
ADAC Formel Masters
Sieger Richie Stanaway

Sieger Richie Stanaway

Das Siegerpodest bestand nur aus Fahrern eines Teams: Stanaway, Farnbacher und Vermont sorgten in einem spannenden Rennen für einen Dreifach-Erfolg des Teams Ma-Con.

Es begann mit einem harten Duell um die Führung auf den ersten Metern: Patrick Schranner wurde kompromisslos von Gerhard Tweraser kassiert. Auf dem Weg zur Spitzkehre stritten sich Tweraser, Schranner, Wehrlein und Richie Stanaway um die Führung, die sich schließlich Schranner wieder angelte. Stanaway und Wehrlein reihten sich als Zweiter und Dritter ein, während Tweraser noch im Verlauf der ersten Runde ausrollte.
Schranner und Stanaway keilten in der Folge mit allem, was sie hatten, um die erste Stelle. Auch Pascal Wehrlein, Mario Farnbacher und William Vermont hielten den Anschluss, den der sechstplatzierte Dominik Baumann etwas verpasste.

Nach drei Runden kristallisierten sich an der Spitze zwei Gruppen heraus: Schranner und Stanaway fighteten um die Führung, Wehrlein, Farnbacher und Vermont um die Ränge drei bis fünf. Auch im Mittelfeld gab es viele Kämpfe. Max Buhk musste sich unterdessen aus dem Mittelfeld verabschieden, er wurde wegen mehrfachen Abkürzens der Strecke mit einer Drive-Through bestraft.

Im sechsten Umlauf wechselte die Führungsposition für einige Meter, Richie Stanaway überholte Patrick Schranner. Doch der konterte erfolgreich und stellte die alte Reihenfolge wieder her. Toni Koitsch war nach sieben Runden der zweite Pilot, der eine Durchfahrtsstrafe erhielt und auch Andrina Gugger, die einzige Dame im Feld, wurde bestraft.

Stanaway versuchte in Umlauf neun seinen nächsten Angriff auf Schranner. Dieses Mal konnte er sich länger an der Spitze halten. Als Schranner dann noch ein kleiner Fahrfehler unterlief, konnte Stanaway erst einmal vorsichtig durchatmen.

Nachdem das Duell um die Führung vorerst entschieden schien, brach der Kampf um die dritte Position aus. Ma-Con-Pilot Farnbacher zog an Wehrlein vorbei, doch der Mücke-Mann konterte und riss Rang drei wieder an sich. Eine Runde später gelang Farnbacher mit dem gleichen Manöver wieder die Übernahme des dritten Platzes, doch einen Konter konnte Wehrlein nicht mehr platzieren. Denn der Rookie wurde wegen mehrfachen Verlassens der Strecke mit einer Durchfahrtsstrafe belegt.

Ganz vorne näherte sich Schranner wieder an Leader Stanaway an, als er sich vor der Spitzkehre leicht verbremste. In der letzten Runde wartete Schranner noch einmal auf die perfekte Gelegenheit für den finalen Angriff, doch die kam nicht. So wurde Richie Stanaway als Sieger abgewinkt. Patrick Schranner sah das Zieltuch als Zweiter, aber direkt nach der Zieldurchfahrt wurde wegen mehrfachen Abkürzens eine Zeitstrafe gegen ihn ausgesprochen. So ging Rang zwei an Mario Farnbacher. William Vermont komplettierte den Dreifach-Erfolg der Mannschaft Ma-Con. Dominik Baumann, Janick Aeschlimann, Lucas Wlf, Patrick Schranner, Sven Müller, Max Mayer und Pascal Wehrlein komplettierten die Top Ten.

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