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ADAC GT Masters startet mit angewachsenen Feld

Von Jonas Plümer
 Der Grasser Lamborghini von Jannik Julius-Bernhart und Taylor Hagler

Der Grasser Lamborghini von Jannik Julius-Bernhart und Taylor Hagler

16 Fahrzeuge wurden für die komplette Saison im ADAC GT Masters genannt. Dazu haben sich viele Gaststarter für die Saison 2024 angekündigt. Das neue Konzept wirkt sich positiv auf die langjährige GT3-Serie aus.

Das ADAC GT Masters startet mit einem neuen und vielversprechenden Konzept vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die 18. Saison. Die Fans dürfen sich auf eine große Markenvielfalt mit sieben verschiedenen Fahrzeugen freuen. Zu den bereits etablierten Premium-Herstellern von Audi, BMW, Lamborghini, Mercedes-AMG sowie Porsche gesellen sich mit Aston Martin und Ferrari zwei weltbekannte Sportwagen-Fabrikate. Eine neue Ausrichtung bietet sowohl aufstrebenden Talenten als auch ambitionierten Gentlemen-Piloten eine attraktive Plattform. Im Fokus stehen dabei die Junioren: Der beste Youngster der Fahrereinstufung Silber unter 25 Jahren aus dem Silver- oder Pro-Am-Cup profitiert vom neuen Nachwuchsprogramm «Road to DTM». Als Preis wartet eine Förderung für die DTM 2025 in Form des Nenngeldes für die Einschreibung. SPORT1 bleibt TV-Partner des ADAC GT Masters und zeigt die Rennen live im Free-TV.

«Das neue Profil des ADAC GT Masters gibt der Serie wieder Auftrieb und Attraktivität, das Konzept der ‚Road to DTM‘ wird von den Teilnehmern sehr gut angenommen. Knapp 30 Fahrer im ADAC GT Masters wollen sich in der „Road to DTM“ beweisen. Das zeigt, dass wir mit der Neuausrichtung der Serie auf dem richtigen Weg sind», sagt ADAC Sportpräsident Dr. Gerd Ennser.

Insgesamt 16 Fahrerpaarungen von neun verschiedenen Teams bestreiten die neue Saison im ADAC GT Masters, dazu werden Gaststarter das Feld bei einzelnen Events verstärken. Im Kampf um die Förderung in der „Road to DTM“ wollen sich mit 27 Talenten ein Großteil der 32 fest eingeschriebenen Fahrer beweisen. Zu diesem Kreis gehören auch die Titelverteidiger Salman Owega (Köln/Haupt Racing Team) und Elias Seppänen (FIN/Landgraf Motorsport), die mit David Schumacher (Salzburg/Haupt Racing Team) und Tom Kalender (Hamm/Sieg/Landgraf Motorsport) jeweils einen neuen Teamkollegen an ihrer Seite haben und in unterschiedlichen Teams fahren.

Ihre Premiere im ADAC GT Masters feiert die Mannschaft von Walkenhorst Motorsport, die in der Motorsport Arena Oschersleben mit dem Aston Martin Vantage GT3 erstmals am Start sind. Mit Fach Auto Tech und Emil Frey Racing kehren zwei Schweizer Teams zurück in die populäre GT3-Serie. Die Mannschaft von Alex Fach vertraut auf den Porsche 911 GT3 R. Ein Ferrari 296 GT3 kommt beim Team von Emil Frey Racing zum Einsatz. Mit einem Lamborghini Huracán GT3 Evo2 nimmt die Dresdener Mannschaft von Paul Motorsport erstmals an allen Meisterschaftsläufen teil. FK Performance aus Bremen rüstet auf und setzt auf zwei BMW M4 GT3. Zu den bewährten Größen im ADAC GT Masters zählen auch das GRT Grasser Racing Team mit zwei Lamborghini Huracán GT3 Evo2, das Liqui Moly Team Engstler mit Audi R8 LMS Evo2 und Joos Sportwagentechnik mit einem Porsche 911 GT3 R.

Fans können das ADAC GT Masters weiterhin live im deutschen Free-TV verfolgen. Die Rennserie ist in der Saison 2024 erneut bei SPORT1 zu sehen. Eine umfassende Vorberichterstattung mit interessanten Fakten rundet die TV-Übertragung ab. Darüber hinaus können die Rennen im Livestream auf SPORT1 und auf adac.de/motorsport verfolgt werden. Parallel dazu laufen die Rennen auch weiterhin auf dem YouTube-Kanal @adacmotorsports.

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