Dakar 2020: Sainz und Peterhansel mit X-raid

Von Toni Hoffmann
Dakar Auto

Auch bei der Dakar-Premiere in Saudi-Arabien 2020 werden Stéphane Peterhansel und Carlos Sainz im Mini von X-raid starten, Weiterentwicklung des X-raid Mini JCW Buggy.

Im Januar 2020 beginnt für die Rallye Dakar ein neues Kapitel: Nach zehn Ausgaben in Südamerika wird die legendäre Wüstenrallye zum ersten Mal in Saudi Arabien ausgetragen. Für diese Herausforderung setzt X-raid auf die enorme Erfahrung von Carlos Sainz (ESP) und Stéphane Peterhansel (FRA), die jeweils einen weiterentwickelten X-raid Mini John Cooper Works Buggy pilotieren.

Erfahrung aus 15 Dakar-Siegen

Sainz konnte die Dakar bisher zwei Mal gewinnen – zuletzt 2018. „El Matador“ gehört zu den großen Persönlichkeiten im Rallyesport und auch 2020 klare Ambitionen auf den Sieg. Vor seinem Wechsel in den Off-Road-Sport gewann er zwei Mal die Rallye Weltmeistermeisterschaft (1990, 1992). Der Madrilene vertraut auf seinen langjährigen Co-Piloten Lucas Cruz (ESP).

Für Stéphane Peterhansel wird die kommende Dakar eine besondere werden: zum ersten Mal wird ihn bei dieser Veranstaltung seine Frau Andrea navigieren. Die beiden konnten in diesem Jahr die Abu Dhabi Desert Challenge gewinnen und in Kasachstan einen zweiten Platz einfahren. Damit haben „die Peterhansels“ noch Chancen auf den Gesamtsieg im FIA Weltcup für Cross Country Rallyes. In der Tabelle liegen sie mit neun Punkten Rückstand auf einem sehr guten Rang zwei.

Stéphane Peterhansel holte 2012 im Mini ALL4 Racing den ersten Dakar-Sieg für X-raid. Ein Jahr später hat er diesen Erfolg wiederholt. Insgesamt konnte „Mr. Dakar“ die legendäre Wüstenrallye bereits 13 Mal gewinnen. Sechs Siege holte er auf dem Motorrad, die weiteren sieben auf vier Rädern.

Die Route der Dakar 2020 führt die Teilnehmer fast durch das gesamte Land Saudi Arabien. Start ist am 5. Januar in der Hafenstart Jeddah. Von dort aus führt die Strecke durch den Norden des Landes in die Hauptstadt Riad, wo auch der Ruhetag stattfinden wird. Der zweite Teil bringt den Dakar-Tross in den Süden – ins sogenannte „Empty Quarter“. Das Zielpodium wird am 17. Januar in Al Qiddia, einer Stadt 40 Kilometer von Riad entfernt gefeiert.

Unterstützung durch neue und alte Partner

Neben der Zusammenarbeit mit Red Bull, kann X-raid auf die Unterstützung weiterer Partner bauen. Der Wechsel der Dakar von Südamerika auf die Arabische Halbinsel wurde, vor allem in der Region, gut aufgenommen. So konnte X-raid einen neuen Partner gewinnen: Das Königreich Bahrain nutzt die Bekanntheit des Teams sowie der Rally und präsentiert sich auf den beiden Fahrzeugen und den Rennanzügen der hessischen Mannschaft.

Zudem hat die südamerikanische Tankstellenkette Primax, trotz des Weggangs der Dakar aus Südamerika, ihr Sponsoring mit der deutschen Mannschaft verlängert.

Neuerungen am Mini JCW Buggy

Im Kampf um den fünften Dakar Sieg für X-raid wurden am Mini JCW Buggy weitere Verbesserungen und Entwicklungen vorgenommen. Für die Zuschauer auf den ersten Blick zu erkennen, ist die kürzere Front des von X-raid entwickelten Fahrzeuges. Dies soll den Buggy besonders in den Dünenpassagen besser fahrbar und schneller machen.

Sven Quandt: «Mit Carlos und Stéphane haben wir zwei Piloten, die nicht nur übers sehr viel Erfahrung verfügen, sondern auch den Mini sehr gut kennen. Damit sollten wir für die Herausforderungen, die im Januar auf uns warten, gut gerüstet sein. Das gilt auch für den Mini John Cooper Works Buggy, den wir über die Saison weiterentwickelt und getestet haben. Wir freuen uns, mit Bahrain einen neuen Partner aus der Region begrüßen zu können. Dass Primax weiter mit uns Zusammenarbeitet ist deutliches Zeichen dafür, wie viel positive Aufmerksamkeit X-raid und die Dakar bei der vergangenen Ausgabe in Peru generieren konnten.»

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