Punkte für Flörsch: «Mir fällt ein Stein vom Herzen»
Am Sonntag fragt keiner mehr, wie die Punkte zustande kamen. Fakt ist: Sophia Flörsch und Esmee Hawkey haben sich die ersten Zähler in der DTM gesichert.
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Sophia Flörsch hat die Gunst der Stunde genutzt: In dem chaotischen elften Saisonrennen der DTM in Assen hatte die 20-Jährige einen triftigen Grund zu feiern, denn die Abt-Pilotin wurde Neunte.
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Damit holte sie ihre ersten Punkte in der Traditionsrennserie. Und weil die Gaststarter Mirko Bortolotti (T3 Motorsport/2.) und Christian Klien (JP-McLaren/5.) nicht punkteberechtigt sind – waren es nicht nur zwei wie sonst für Rang neun üblich, sondern insgesamt sogar sechs Zähler. So kam übrigens auch die zweite Lady im Feld, Esmee Hawkey (T3 Motorsport), zu zwei Punkten, obwohl sie eigentlich nur Elfte wurde. Sie musste noch ein wenig zittern, weil es nach einer Kollision zwischen Flörsch und ihr noch eine Untersuchung gab.
Hawkey wurde tatsächlich bestraft, allerdings hatte das keine Auswirkungen auf das Rennen – sie wird am Sonntag um drei Startplätze zurückversetzt.
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Flörsch zeigte ihre Freude über Platz neun vor allem auch in den sozialen Medien. "Ich habe jede Runde genossen. Danke an alle Fans, die mich unterstützen", schrieb sie. Für Flörsch dürfte Genugtuung dabei sein, nachdem ihre besten Platzierungen bis dato vier 15. Plätze waren. Sie hat in ihrem Debütjahr bislang mit zahlreichen Problemen oder Herausforderungen zu kämpfen.
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Keine Frage: Sieben Ausfälle und jede Menge Chaos auf der Strecke haben die Punktefahrt begünstigt, die Umstände werden wie im Sport üblich aber am Sonntag schon niemanden mehr interessieren. Sie hielt sich schadlos und war dabei sogar erstmals besser als die Teamkollegen und Kelvin van der Linde und Mike Rockenfeller, die auf den Plätzen 12 und 13 einliefen.
Und möglicherweise ist Platz neun eine Art Knotenlöser, so hatte zum Beispiel ihr Abt-Teamchef auf den mentalen Faktor verwiesen. "Wenn du nicht frei im Kopf bist, wenn du kein Vertrauen hast, ist es schwierig, in jeder Sportart. Bei ihr war es die große Erwartungshaltung, dann kamen ein paar Tiefschläge, und dann bist du in der Spirale, wo es abwärts geht", sagte Biermaier SPEEDWEEK.com. "Wir sind von Platz 19 gestartet, hatten sehr viel Glück, aber auch die richtige Strategie", sagte Flörsch, die sich in einem Video sichtlich darüber freute, dass sie nicht mehr punktelos ist. "Wir haben das Auto auf der Strecke gehalten, und die Pace war auch nicht so schlecht. Deshalb bin ich ziemlich glücklich. Mir fällt ein Stein vom Herzen. Jetzt ist ein Haken hinter den ersten Punkten und so kann es weitergehen."
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