Die Eisspeedway-WM kehrt nach Berlin zurück

Von Thorsten Horn
Eisspeedway der Nationen
2015 ist in Berlin-Wilmersdorf das Eisspeedway-Team-WM-Finale

2015 ist in Berlin-Wilmersdorf das Eisspeedway-Team-WM-Finale

Aus fadenscheinigen Gründen erhielten die Veranstalter in Berlin zuletzt keinen Lauf zur Eisspeedway-WM und machten deshalb nur ein internationales Rennen. 2015 kommt die Team-WM in die deutsche Hauptstadt.

Nur ein Jahr nachdem die Eisspeedwayunion Berlin mit Organisationsleiter Frank Steinmetz und Rennleiter Bernd Sagert an der Spitze das traditionsträchtige Eisspeedway in der deutschen Hauptstadt übernahm und fortführte, ist es ihr nun gelungen, wieder eine Veranstaltung mit WM-Prädikat zurückzuholen. Am 28. Februar und 1. März 2015 wird die Eisspeedway-Team-Weltmeisterschaft im Horst-Dohm-Eisstadion im Berliner Stadtteil Wilmersdorf zu Gast sein. Dabei werden die sieben weltbesten Eisspeedway-Nationen ihre Top-Fahrer aufbieten, die an jenen zwei Tagen den Mannschaftsweltmeister 2015 ermitteln. Am Donnerstag zuvor, dem 26. Februar, geht es zudem wieder um die Deutsche Meisterschaft.

Viele Jahre war Berlin im WM-Kalender, entweder als Lauf zu Eisspeedway-Einzelweltmeisterschaft oder als einer der jährlich wechselnden Austragungsorte der Eisspeedway-Team-WM. 1983, 1997, 1999, 2000, 2001, 2006 und 2011 wurden dort die Mannschaftsweltmeister gekürt, wobei 2011 das Jahr des Abgesanges der WM in Berlin war. Aber das ist Musik von gestern, denn als Ausrichter der Team-WM 2015 darf sich die Eisspeedwayunion Berlin, und damit auch das treue Berliner Publikum, berechtigte Hoffnungen auf eine neue WM-Ära darüber hinaus machen.

Die erfolgreichste Eisspeedway-Nation ist Russland beziehungsweise die ehemalige Sowjetunion, die 42 von 49 mögliche Einzelweltmeister stellt. Ähnlich sieht es bei der Team-WM aus. Diese wurde 1979 eingeführt und bisher 32 Mal von Fahrern aus dem Land von Väterchen Frost gewonnen. Die Deutschen Max Niedermeier sen., Helmut Weber und Gunter Brandt konnten 1983 in Berlin einen Meilenstein der Geschichte setzen, als sie vor Schweden und der Sowjetunion Teamweltmeister wurden. 2004 konnten sich Günther Bauer, Markus Schwaiger und Robert Eibl in Inzell immerhin über den Vizetitel freuen. Klar, dass Russland auch 2015 die Nation sein wird, die es zu schlagen gilt.

Weitere Informationen unter www.eisspeedwayunion-berlin.eu

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