Aspang-Enduro-Race 2022: Charity bringt 8.000 Euro

Von Johannes Orasche
Die Transponder-Charity im Rahmen des Aspang-Enduro-Events im September brachte einen Betrag von 8.000 Euro für einen jungen Schwerstbehinderten.

Das Enduro-Event im weitläufigen Steinbruch von Aspang vor den Toren Wiens war auch in der Saison 2022 ein Magnet. Das Teilnehmerfeld war mit insgesamt 700 Lizenz- und Hobbyfahrern prall gefüllt – damit war Aspang erneut die zweitgrößte Enduro-Veranstaltung Österreichs hinter dem Red Bull Erzbergrodeo.

Am Rande der Veranstaltung wurde auch eine außergewöhnliche Charity-Aktion durchgeführt. Die Transponder für die Zeitnehmung wurden von der Rennleitung mit einer Einsatzgebühr von 10 Euro an die Teilnehmer ausgegeben. Bei der Rückgabe der Transponder wurde den Fahrern angeboten, die zurückerhaltenen 10 Euro Einsatzgebühr in eine Spendenbox zu werfen.

Die Bereitschaft war enorm, bei der Aktion kamen zunächst satte 4.000 Euro zusammen. Das OK-Team des Enduro-Clubs Aspang um Rennleiter Bernhard Spitzer verdoppelte die Spenden der Fahrer und Fans anschließend. Dies ergab dann einen Endbetrag von 8.000 Euro. Das Geld kommt dem 17-jährigen Tobias aus dem benachbarten Ort Grimmenstein zu Gute.

Der Teenager ist nach einem schweren Unfall in seiner Kindheit auf permanente Pflege angewiesen und kämpft sich nun wieder ins Leben zurück. «Diese Großzügigkeit ist keine Selbstverständlichkeit», freut sich Spitzer über den Erfolg der Sammlung.

Spitzer weiter: «Ein ganz herzliches vergelts Gott an alle Teilnehmer, Sponsoren und Mitarbeiter, die dieses fantastisches Ergebnis möglich gemacht haben. Sie alle zeigen, dass man gemeinsam große Erfolge erreichen kann.»

Übrigens: Im nächsten Jahr findet das Aspang-Race am Wochenende des 1. und 2. September statt.

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