Motorsport Academy mit vier Wagen im Formel 3-Cup

Von André Zengler
ATS Formel-3-Cup
Kevin Magnussen, hier mit Vater Jan, fährt 2010 Formel 3.

Kevin Magnussen, hier mit Vater Jan, fährt 2010 Formel 3.

Beneidenswerte Situation für das Team Motopark Academy. Bereits im Dezember vier Cockpits für den ATS Formel 3-Cup besetzt.

International aufgestellt startet das Team Motopark Academy in der kommenden Saison erstmals im ATS Formel-3-Cup. Der Däne Kevin Magnussen wird zusammen mit seinen Teamkollegen Luis Derani (Brasilien), Jimmy Eriksson (Schweden) und dem aus Angola stammenden Luís Sá Silva für das Team aus Oschersleben an den Start gehen. Die Motopark Academy setzt damit vier Dallara F307 Volkswagen ein. «Wir bauen stark auf die neue Zusammenarbeit mit Volkswagen, da wir dort enger in die Entwicklung eingebunden sind. Es steigert unsere Chance, vorne mit dabei zu sein. Mehr noch, gepaart mit unserem Fahrerkader sehe ich sogar für uns ein großes Siegpotenzial», legt Timo Rumpfkeil die Messlatte hoch.

Das Team Motopark Academy wurde 1998 gegründet und hat seinen Sitz direkt an der Rennstrecke in Oschersleben. In der Formel Renault feierte man zahlreiche Erfolge, holte über 80 Pole-Positions und mehr als 80 Rennsiege. Sieben Meistertitel wurden seit 2004 in der Formel Renault 2.0 eingefahren - ein Beweis für den hohen Teamstandart und die exzellente Vorbereitung der Monoposti. Ab 2010 konzentriert man sich ausschließlich auf die Formel 3 - vier Fahrzeuge kommen im ATS Formel-3-Cup zum Einsatz, drei in der Formel-3-Euroserie.

Vor allem dem 17-jährigen Kevin Magnussen traut man in der kommenden Saison einiges zu. Der Sohn des früheren Formel-1- und jetzigen Sportwagenpiloten Jan Magnussen wurde 2008 Vizemeister der Formel Renault 2.0 NEC. Er stieg 2008 aus dem ADAC Formel Masters auf und baut auf den Grundlagen mehrjährigen Kartsports auf. Seine Teamkollegen Jimmy Eriksson und Luís Sá Silva zählen ebenfalls mit ihren 18 Jahren zu den jungen Piloten im ATS Formel-3-Cup, während der erst 16-jährige Luis Derani sogar zu den jüngsten Fahrern gerechnet werden kann.

Timo Rumpfkeil: «Wir kennen die Stärken aber auch die Schwächen unserer Piloten sehr gut, schließlich haben wir mit ihnen schon im Vorjahr in der Formel Renault zusammen gearbeitet. Jetzt können wir fast nahtlos an unsere Arbeit anknüpfen, nur die Rennserie hat sich halt geändert.»

Mit dem Team Motopark Academy erhält der ATS Formel-3-Cup einmal mehr neuen Schub. In der kommenden Saison rechnet man mit einem beeindruckenden Feld von knapp 30 Monoposti, davon werden rund sieben Fahrer in der ATS Formel-3-Trophy starten
 
Quelle: Motorsport Academy 

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