Der Franzose schimpfte nach dem Rennen über Lotus-Rüpel Pastor Maldonado: Der rumpelte zuerst Vergne ins Auto und provozierte dann den Überschlag von Sauber-Pilot Gutiérrez.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Werbung
Der Funkspruch zum Toro-Rosso-Kommandostand war an Deutlichkeit kaum zu überbieten: "Verrückt, dieser Lotus-Kerl, völlig krank! Dieser Typ hat versucht, mich umzubringen!" Wer sich da am Funk so lautstark beklagte, war der Franzose Jean-Eric Vergne. In der ersten Runde des Bahrain-GP war für den Franzosen das Rennen auch schon vorbei. Nach seiner Rückkehr konnte der Achte des Australien-GP nur den Kopf schütteln: "Ich weiss nicht, wer in diesem Lotus sass, aber ich weiss, dass das ein komplett Kranker ist. Wie ich höre, hat man das im Fernsehen offenbar nicht sehen können, aber ausgangs Kurve 8 lag ich Seite an Seite mit einem Lotus. Ich bin davon überzeugt, dass er wusste, ich liege neben ihm, und dann ist er mir voll ins Auto gefahren! Mein Wagen hat abgehoben, der Unterboden ist zerschlagen worden, der Heckflügel ging kaputt. Wir haben zwar versucht, weiterzumachen, aber die Beschädigungen waren zu gross, es war sinnlos."
Werbung
Werbung
Der Übeltäter war der gleiche Pastor Maldonado, der später für die Kollision mit Esteban Gutiérrez fünf Ränge zurück in der Startaufstellung von China und drei Strafpunkte ausfasste. Noch im Bahrain-Rennen musste der heissblütige Venezolaner eine 10-Sekunden-Stop-and-go-Strafe absitzen. Das neue Strafpunktesystem der Formel 1 kommt fleissig zur Anwendung. Jules Bianchi (Marussia) hat für zwei Vergehen bereits vier Punkte auf dem Konto. Zur Erinnerung: Wer im Zeitraum von zwölf Monaten (das geht also über eine Saison hinaus) zwölf Punkte ansammelt, der schaut einmal zu.
Ex-GP-Fahrer Martin Brundle: "Ich bin überzeugt davon, dass wir das in diesem Jahr mindestens einmal erleben werden."
Werbung
Werbung
Maldonado ist der erste Fahrer, der für ein Vergehen gleich drei Strafpunkte auf einmal erhält. Jeweils zwei erhielten zuvor Jules Bianchi (zwei Mal), Kevin Magnussen, Adrian Sutil und Valtteri Bottas.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.