McLaren-Honda: Fernando Alonso & Jenson Button bangen

Von Mathias Brunner
Formel 1
Worauf Fernando Alonso hier wohl hinweist?

Worauf Fernando Alonso hier wohl hinweist?

Der Grand-Prix-Tross trudelt in Shanghai ein und wird von nasskalter Witterung empfangen. Eine Wetterlage, die für McLaren-Honda, Fernando Alonso und Jenson Button besonders schlecht ist.

So langsam treffen Hauptdarsteller und Komparsen des Grand-Prix-Zirkus in Shanghai ein. Was sie sehen, erfreut sie nicht: es regnet, es herrscht eine steife Brise, es ist kühl. Das sieht eher aus wie europäischer Herbst denn asiatischer Frühling. Fürs Wochenende sagen die Wetterfrösche voraus: die Regenfälle werden nachlassen, es wird recht freundlich, aber die Temperaturen bleiben im Keller – mehr als 18 Grad dürften es wohl nicht werden.

Fernando Alonso erstaunt das Aprilwetter nicht: «Kalt und windig ist typisch für diese Jahreszeit in Shanghai, das hatten wir schon oft.»

Jenson Button macht das Wetter Sorgen: «Generell gilt – je kälter das Wetter, desto schwieriger ist es, Temperaturen in die Reifen zu bekommen. Und das ist ein Gebiet, auf dem wir uns schwer tun. Im schlimmsten Falle werden unsere Probleme so gross sein, dass sie unsere Fortschritte verdecken.»

«Es war schade, dass wir das Rennen in Sepang nicht zu Ende fahren konnten», sagt der englische Formel-1-Champion von 2009 weiter. «Wir haben in Malaysia bewiesen, dass es aufwärts geht, und eine Zielankunft im Mittelfeld wäre ein schöner Stimmungsturbo fürs Team gewesen. Wir wissen allerdings, dass wir auf der Leistung von Sepang aufbauen dürfen.»

Button und Alonso machen sich jedoch nicht nur des kühlen Wetters wegen Sorgen. Jenson Button: «Die Vollgaspassagen im hinteren Pistenbereich sowie der Sektor bei Start und Ziel sind für die Motoren eine arge Belastung.»

Wieviel Leistung Honda freigibt, ist noch nicht klar. Honda-Rennchef Yasuhisa Arai: «Mir machen nicht nur die beiden Geraden Sorgen. Beim auf China folgenden Lauf in Bahrain wird auch der Spritverbrauch ein grosses Thema sein. Die Vollast in Shanghai und der Kraftstoffkonsum in Arabien sind beides grosse Herausforderungen für uns.»

Matt Morris, der leitende McLaren-Ingenieur sagt: «In Shanghai bist du, wie wir sagen von der Vorderachse her beschränkt. Weil der Reifenverschleiss arg auf die Vorderreifen geht, vor allem auf den Reifen links vorne. In der Regel sind die Pistentemperaturen niedrig, also ist ein gutes Aufwärmen der Reifen noch wichtiger als sonst. Wir hatten schon im vergangenen Jahr so unsere Probleme damit. Wenn die Reifen nicht im optimalen Betriebsfenster sind, dann fangen die Reifen zu körnen an, und der Reifenverschleiss ist zu gross. Ich schätze, das wird in China die grösste Herausforderung.»

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