Sörensen gewinnt im Regen von Spa

Von Annette Laqua
Marco Sörensen gewinnt Finale in Spa

Marco Sörensen gewinnt Finale in Spa

Die Saison ist vorbei, den letzten Siegerpokal angelte sich der Däne Marco Sörensen. Er verwies Champion António Félix da Costa und Kevin Magnussen auf die Ränge 2 und 3.

Das letzte Rennen der Formel Renault 2.0 NEC 2009 fand im Regenvon Spa-Francorchamps statt. Für die Nachwuchspiloten stand also nocheinmal eine besondere Herausforderung auf dem Programm. Luís Derani undJulian Eisenreich teilten sich die erste Startreihe, doch beide konntenaus dem Vorteil kein Kapital schlagen. Der erst 15 Jahre alte Deutschefiel innerhalb einer Runde bis ins hintere Feld zurück, der Brasilianerkam als Achter aus der ersten Runde zurück. Kuba Giermaziak kam garnicht wieder, er schied schon im erste Umlauf aus. Eine Runde späterwar auch Eisenreich aus dem Rennen.
Vorne hatte wieder einmal die Motopark-Truppe die Sache im Griff.Marco Sörensen führte vor António Félix da Costa, Adrian Quaife-Hobbsund Kevin Magnussen, bevor mit Thomas Heikkinen und Daniel de Jong dieersten beiden Piloten aus einem anderen Team folgten.
 
An der Spitze hatte sich der Däne Sörensen einen zwei Sekundengrossen Vorsprung auf den Portugiesen da Costa erarbeitet. Mit einigenschnellen Runden konnte der Renault-Schützling aus dem Norden Europassogar immer weiter von seinem Verfolger wegfahren, während der sichmehr und mehr mit Adrian Quaife-Hobbs beschäftigen musste. Nach derfünften Runde hatte der Brite nicht mal mehr einen Rückstand von einerSekunde auf da Costa, der schon länger als Meister feststeht. EineRunde später hatte Quaife-Hobbs wiederum eine halbe Sekunde desVorsprungs von da Costa abgeknabbert.
 
Unterdessen wechselte die Führung unter denNicht-Motopark-Piloten. Daniel de Jong, der das gestrige Rennen alsDritter sogar auf dem Podest beenden konnte, überholte Thomas Heikkinenund war neuer Fünfter.
 
Drei Minuten vor Ende des Rennens unterlief Quaife-Hobbs einFehler, der seinem Verfolger Kevin Magnussen erlaubte, an ihm vorbeiauf Platz drei vorzufahren. Und da Costa hatte nun wieder mehr Ruhe,seinen zweiten Rang sicher nach Hause zu fahren.
 
Doch auch Magnussen war in der Schlussphase des Rennens nicht ohneFehler. Er verlor fast drei Sekunden innerhalb nur einer Runde, abersein dritter Rang geriet vorerst nicht in Gefahr. Quaife-Hobbs rochaber seine Chance und gab noch einmal alles. Es reichte nicht.
 
So lautete die Reihenfolge im Ziel Marco Sörensen vor ChampionAntónio Félix da Costa, Kevin Magnussen, Adrian Quaife-Hobbs, Daniel deJong, Thomas Heikkinen, Kevon Korjus, Daniel Aho, Luís Derani undKarl-Oscar Liiv.

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