Rookie Vandoorne an der Tabellenspitze!

Von Vanessa Georgoulas
F.Renault 3.5
Red-Bull-Junior António Félix da Costa gab im zweiten Lauf das Tempo vor

Red-Bull-Junior António Félix da Costa gab im zweiten Lauf das Tempo vor

Ausnahme-Könner António Félix da Costa holte sich im zweiten Lauf in Monza den Sieg. Neuling Stoffel Vandoorne führt die Meisterschaft an.

Nachdem António Félix da Costa im ersten Lauf der 3.5-Liter-Klasse der Formel Renault wegen eines Reifenschadens einen Nuller hinnehmen musste, leistete er im zweiten Rennen im königlichen Park von Monza Wiedergutmachung: Der Portugiese kam vor Kevin Magnussen und Vortagessieger-Stoffel Vandoorne ins Ziel, und freute sich: «In den ersten beiden Runden gaben wir alle Vollgas, und für mich folgten dann gleich weitere 30 Qualifying-Runden, in denen ich am Limit fahren musste. Ich habe versucht, meine Reifen zu schonen, aber das war nicht einfach, weil ich Kevin im Nacken sitzen hatte. Nach der gestrigen Enttäuschung bin ich sehr zufrieden mit diesem Rennen.»

Zuvor hatte der Red-Bull-Junior im Qualifying Team-Geschichte geschrieben, und indem er sich die Pole-Position gesichert hatte. Es ist die erste Pole seiner noch jungen Karriere in der 3.5-Liter-Klasse der Formel Renault und auch die erste für sein Team Arden Caterham.

Überraschungs-Rookie

Der zweitplatzierte Kevin Magnussen kletterte sichtlich vergnügt aus seinem Cockpit und erklärte erleichtert: «Mit den beiden Podestplätzen sinkt der Druck etwas. Die ersten Kilometer waren einmalig. Doch leider hatte ich das Glück nicht auf meiner Seite. Ich habe António gejagt, doch ich konnte mir gleichzeitig keinen Fehler erlauben, weil Stoffel hinter mir lauerte. Ich habe dieses Rennen von der ersten bis zur letzten Runde genossen.»

Für die grösste Überraschung sorgte der Stoffel Vandoorne, der – wie schon Meister Robin Frijns im Vorjahr – als Neuling die Tabellenspitze übernahm. Der Vortages-Sieger und Eurocup-Meister von 2011 vergab seine Chance auf den zweiten Rennsieg schon beim Start, wie er hinterher erklärte: «Ich habe einen Fehler gemacht und der wog schwer, weil ich dadurch den Kontakt zum Spitzenduo verloren habe.»

Eine beeindruckende Aufholjagd von Startplatz 16 zeigte der AV-Formula-Pilot Arthur Pic. Der Bruder des Formel-1-Fahrers Charles Pic, der bereits seine dritte Saison in der höchsten Klasse der  World Series bestreitet, stürmte auf den vierten Platz. Zusammen mit dem sechsten Platz vom Vortag reichte es für den vierten Zwischenrang in der Gesamtwertung.

Starke Schweizer

Die Eidgenossenschaft war gleich zwei Mal in der Top-Ten vertreten: Draco-Pilot Nico Müller fuhr ein gutes Rennen und kreuzte die Ziellinie als Fünfter. Nicht ganz so gut wie am Vortag lief das Rennen für Christopher Zanella. Der ISR-Pilot musste sich nach seinem Podest-Erfolg vom Vortag mit dem achten Platz begnügen. Den einzigen Wermutstropfen lieferte Zoel Amberg. Der 20-jährige Pons-Pilot kam als Zwanzigster und letzter ins Ziel.

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