F.Renault 3.5

Renault 3.5, Lauf 1: Magnussen dominiert

Von - 01.06.2013 21:10

Pole-Setter Kevin Magnussen feierte im ersten Lauf der 3.5-Liter-Klasse der Renault World Series auf dem Circuit de Spa-Francorchamps einen souveränen Start-Ziel-Sieg vor Red-Bull-Junior António Félix da Costa.

Das typische Ardennen-Wetter bestimmte das Programm der Renault World Series auf dem Circuit de Spa-Francorchamps. Dichter Nebel sorgte für eine Verspätung und so kam es, dass die Piloten der 3.5-Liter-Klasse ein auf 20 Minuten gekürztes Qualifying absolvieren mussten. Dabei setzte Tabellenführer Kevin Magnussen seine Qualifying-Erfolge vom Vorjahr, in dem er beide Pole-Positions erobern konnte, fort: Der Däne sicherte sich die Pole-Pisition vor Arden-Caterham-Talent António Félix da Costa, Carlin-Fahrer Jazeman Jaafar, AV-Formula-Hoffnung Arthur Pic und Lotus-Fahrer Marco Sörensen durch.

Kaum war die Startampel aus, musste sich Magnussen auch schon gegen die stürmischen Angriffe von Félix da Costa wehren. Der 21-jährige Portugiese hatte das Nachsehen, und musste seinen 20-jährigen Konkurrenten schliesslich ziehen lassen. DAMS-Pilot Magnussen, der Teil des Förderprogramms des Formel-1-Rennstalls McLaren ist, durfte einen Start-Ziel-Sieg feiern, und gestand hinterher: «Das war ein schwieriges Rennen, meine Hintermänner haben lange Druck gemacht. Vielleicht war António schneller als ich, doch ich konnte einen kühlen Kopf bewahren – auch als das Safety-Car so lange auf der Strecke blieb.»

Red-Bull-Junior António Félix da Costa seufzte: «Die erste Runde war entscheidend – mir unterliefen zwei Fehler und ich musste alles geben, um in Schlagdistanz zu bleiben. Das Tempo war richtig gut und ich danke meinem Team dafür. Leider hat es nicht ganz für den Sieg gereicht.»

Den Einsatz des Safety-Cars verursachte eine Kollision zwischen Monaco-Sieger Nico Müller und AV-Formula-Pilot Yann Cunha in der siebten Runde. Nach dem Restart sicherte sich Nigel Melker den dritten Platz vor Pic und Sörensen. Der 22-Jährige aus Rotterdam freute sich: «Ich bin überglücklich mit diesem Podestplatz. Die Temperaturen haben uns heute Morgen auf Trab gehalten, aber pünktlich zum Rennstart hatten wir alles unter Kontrolle. Wegen meiner schlechten Startposition hätte ich nicht gedacht, dass ich so schnell wieder auf Position 4 unterwegs sein würde. Gleich hinter Kevin und António auf dem Podest zu landen ist ein fantastisches Resultat – für mich und auch für mein Team.»

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