Unverhofft kommt auch mal vor

Von Mario Bartkowiak
F.Renault 3.5
Die drei überraschten Überraschungssieger

Die drei überraschten Überraschungssieger

Turbulentes Renngeschehen in Ungarn eliminiert Favoriten und katapultiert hinteres Starterfeld aufs Podest.

Das zweite Rennen der Formel Renault 3.5 Serie auf dem Hungaroring hatte es in sich. Bereits in der ersten Runde sorgte ein Massencrash für die erste Gelbphase. Der Interwetten.com Racing Pilot Adrian Zaugg wurde im Mittelteil der 4,381 km langen Strecke von Chris van der Drift umgedreht und rollte rückwärts ins Kiesbett. Greg Mansell ging es ähnlich nur hatte er nicht so viel Glück. Der Brite wurde von mehreren nachfolgenden Fahrzeugen torpediert. Adrian Valles, Filip Salaquarda und Oliver Turvey blieben ebenfalls auf der Strecke während sich Edoardo Mortara mühsam in die Boxengasse schleppte.

Als dann die grüne Flagge kam musste der Polesetter und in Führung liegende Marcos Martinez durch einem Fehler am Getriebesensor machtlos aufgeben. Bertrand Baguette übernahm die Spitze. Einige Fahrer aus dem Hinterem Feld kamen sofort in die Box zum Reifenwechsel und profitierten später in der zweiten Gelbphase davon. Diese wurde durch fast zeitgleiche Unfälle von James Walker und Edoardo Mortara ausgelöst. Der Pitstop wurde auf die 19. Runde verlängert doch alle in Führung liegenden Piloten die noch in die Box mussten wurden anschließend durchgereicht.

So standen an diesem Tag Piloten auf dem Podest mit denen wahrscheinlich niemand gerechnet hatte, am wenigsten wohl die Fahrer selbst. Sieger wurde der von Position 15 ins Rennen gegangene Italiener Pasquale di Sabatino. Hinter ihm platzierten sich der Spanier Marco Barba (Startplatz 7) und der Columbiaer Julian Leal (Startplatz 21).

Der zweite Interwetten.com Racing Pilot und Neuzugang bei den Österreichern Michael Herck machte jedoch an diesem Tag die meisten Plätze gut. Als 26-ster und damit Letzter im Feld ins Rennen gegangen wurde der Rumäne, der ebenfalls die Belgische Staatsbürgerschaft besitzt, am Ende Fünfter. Zur Freude des Teams, das dadurch doch noch ein versöhnliches Wochenende feiern konnte.

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