Erwan Nigon: «Ich habe die IDM-Spitze gesehen»

Von Esther Babel
IDM Superbike
Erwan Nigon

Erwan Nigon

Mit der Kawasaki ZX10-RR vom Team Weber landete Nigon auf dem Sachsenring zwar zwei Mal in den Top-Ten, doch genug ist das dem Franzosen um Techniker Kurt Stückle noch nicht. Analyse vor der IDM am Lausitzring.

IDM-Superbike-Pilot Erwan Nigon vom Team Kawasaki Weber Motos hatte bei seiner Fahrt zum Sachsenring noch die 24-Stunden von Le Mans in den Knochen stecken, wo er wenige Tage zuvor mit seinen Kawasaki-Kollegen noch um die Titelverteidigung in der Langstrecken-Weltmeisterschaft gekämpft hatte. Vom EWC-Modus musste Nigon am Montag dann wieder auf Sprint umstellen und sich in vier Trainings in der IDM behaupten.

Von Platz 10 ging es dann mit seiner von Kurt Stückle vorbereiteten ZX10-RR am Dienstag ins erste Rennen. Mit einem guten Start konnte sich Nigon gleich in der Verfolgergruppe einreihen. Das Kommando an der Spitze hatte der ehemalige MotoGP-Pilot Jonas Folger übernommen und der Konkurrenz blieb der Kampf um die restlichen Podestplätze. Der Sachsenring, auf dem es 12-mal links und nur zwei Mal rechts rum geht, erfordert ein gutes Reifenmanagement. In der turbulenten Gruppe wurde es für Nigon am Ende Platz 6. «Ich konnte mit den Jungs um mich rum nach meinem guten Start gut mithalten», erklärte der Franzose im Anschluss. «Am Ende des Rennens habe ich ein wenig den Kontakt zur Gruppe verloren. Aber ich sehe die positiven Aspekte. Die Fortschritte beim Setting zum Beispiel.» Nicht weniger turbulent ging es für ihn im zweiten Rennen zu, in das Nigon durch Reverse-Grid-Verfahren aus der ersten Reihe starten durfte. Die Punkte für Platz 10 wurden ihm am Ende des Tages gutgeschrieben.

«Natürlich sind das nicht die Ergebnisse, die wir eigentlich anstreben. Wir wollen aufs Podium», stellt er fest. «Wir müssen auf dem eingeschlagenen Weg weiterarbeiten. Im zweiten Rennen wollten wir es besser machen und veränderte einige Dinge am Motorrad. Vielleicht ein wenig zu viel. Schon mein Start war nicht so toll und ich hatte mehr Probleme, in der Podestgruppe mitzuhalten als noch am Vormittag. Auf jeden Fall konnte ich die Gruppe im Kampf ums Podest immer vor mir sehen, das war schon mal gut. In Assen habe ich die Jungs gar nicht mehr gesehen. Jetzt müssen wir bis zum nächsten Rennen analysieren, was von unseren Änderungen gut war und was nicht. Das Team arbeitet mit voller Kraft daran.»

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