Marc Moser: «Ein guter und ein schlechter 7. Platz»

Von Esther Babel
IDM Superbike

Also Teamkollege von Jonas Folger konnte Yamaha-Pilot Marc Moser beim IDM Superbike-Lauf am Sachsenring in Ruhe sein Ding machen. Bei den Rennen tobte er sich in der Verfolgergruppe aus. Platz 7 abonniert.

Die zweite Veranstaltung der IDM führte die Piloten des Bonovo action powered by MGM Racing Team in dieser Woche auf den Sachsenring. Marc Moser fuhr ein starkes Qualifying und platzierte sich auf dem siebten Rang, was ihn für das erste Rennen an die Spitze der dritten Startreihe brachte.

Im auf 14 Runden verkürzten ersten Lauf, der nach einem Sturz kurzzeitig abgebrochen werden musste, fiel Moser zu Beginn bis auf den elften Rang zurück, kämpfte sich aber Runde für Runde wieder zurück nach vorn und sah die schwarz-weiß-karierte Flagge schließlich als Siebter. «Zuallererst habe ich mich extrem gefreut, mal wieder auf dem Sachsenring zu fahren. Hier habe ich damals meinen ersten Supersport-Sieg eingefahren. Der Kurs macht mir einfach extrem viel Spaß. Dementsprechend hohe Erwartungen hatte ich auch an mich selbst. Es hat auch super angefangen, aber dann hat sich leider ein kleines Problemchen am Motorrad eingeschlichen, was mir eine Dreiviertelsekunde pro Runde geraubt hat. Das ist mir sowohl im Qualifying als auch im ersten Rennen zum Verhängnis geworden und ich konnte einfach nicht die Zeiten gehen, die ich eigentlich hätte fahren können.»

Das zweite Rennen startete der Pilot aus Frankfurt von Position 4, fiel zunächst etwas zurück, aber kämpfte sich dann zur Rennmitte bis auf Podestkurs nach vorn. Mit abbauenden Reifen musste sich Moser nach einem starken Lauf aber schließlich mit dem siebten Platz geschlagen geben. «Im zweiten Rennen war ich dann gut dabei, war zwischenzeitlich auch schneller als die Gruppe vor mir, aber leider ist mir dann der Vorderreifen eingegangen. Da habe ich vielleicht etwas viel übers Vorderrad gepresst, um da mitzufahren und dadurch habe ich in den letzten drei Runden leider mit stumpfen Waffen gekämpft. Mit meinem ersten Rennen war ich nicht zufrieden, mit dem zweiten aber schon, obwohl das Ergebnis gleich war. Mehr war für mich in dem Moment nicht herauszuholen. Ich bin froh, dass wir das Problem gelöst haben, ich bin absolut in der Spitzengruppe dabei – abgesehen von Jonas Folger natürlich. Jetzt freue ich mich auf das nächste Rennen und hoffe, dass ich in der Lausitz noch ein bisschen weiterkomme.»

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