RAC Racing: Fahrer und Motorradmarke offen

Von Esther Babel
IDM Superbike
Mit Damian Cudlin und BMW kämpfte das Team aus den Niederlanden um den Titel. Was im nächsten Jahr passiert, ist noch alles offen. Nur die IDM-Teilnahme ist sicher.

Dass es im niederländischen Team RAC Racing mit der IDM Superbike weiter geht, ist seitens des Besitzers Geerd Prins schon beschlossene Sache. Bloss das wie ist noch offen. In diesem Jahr waren für das BMW-Team der Australier Damian Cudlin und der Niederländer Kevin Valk unterwegs.

Cudlin war fulminant in die Saison gestartet, musste seine Titelambitionen nach einem Schienbeinbruch und technisch bedingten Ausfällen aber zur Saison-Halbzeit begraben. «Ja das war wirklich Pech», meint auch RAC-Teammanager Evert Slager. «Bei den Ausfällen handelte es sich jeweils um einen kaputten Sensor.»

Der Australier rutschte am Ende noch auf Rang 3 der Tabelle ab, nachdem er auf das IDM-Finale zu Gunsten eines MotoGP-Einsatzes in Malaysia verzichtet hatte. Kevin Valk beendete die Saison als Zehnter. Einen Vertrag hatten beide nur für die IDM 2013.

«Mit Damian Cudlin würden wir gerne weitermachen», versichert Slager. «Sollte er allerdings ein gutes Angebot aus der Superbike-WM oder der MotoGP bekommen, würden wir ihm natürlich keine Steine in den Weg legen.» Neben einem schnellen Fahrer soll auch im Jahr 2014 ein junger Niederländer eine Chance bekommen.

Ob das Ganze auf Motorrädern der Marke BMW passiert, ist noch offen. Der Hersteller aus Bayern ist gerade noch dabei, sich mit seinem neuen Kundensport-Programm zu sortieren und hat aus der IDM Angebote der Teams um die Superbike- und Superstock-Meister Markus Reiterberger und Bastien Mackels und vom BMW HP4 Teams von Benny Wilbers auf dem Tisch liegen.

«Wir wären dann wieder nur die Nummer 3», gibt Slager zu bedenken. Allerdings bleibt abzuwarten, wie sich die verschiedenen Hersteller in der IDM positionieren wollen und wer alles einen Scheck in Richtung IDM-Pool rüberschiebt, ohne den eine IDM-Teilnahme nicht möglich ist.

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