IDM Supersport: Zwei Österreicher in Spanien

Von Esther Babel
IDM Supersport
Team Gerin-SKM in Spanien unterwegs

Team Gerin-SKM in Spanien unterwegs

Die IDM-Supersport-Piloten Günther Knobloch und David Linortner beenden die Winterpause mit Testfahrten in Spanien.

Ende Februar standen für das neu formierte Gerin-SKM Racing Team mit den IDM-Supersport-Piloten Günther Knobloch und David Linortner aus Österreich insgesamt sechs Fahrtage auf drei spanischen Rennstrecken auf dem Programm. Zwei Tage Einrollen in Albacete, dann je zwei Tage testen in Valencia und Aragon. Das Team verzichtete allerdings in Aragon auf Grund des schlechten Wetters auf den letzten Trainingstag.

Abgesehen von einem Ausrutscher, von Knobloch nach einem Flüchtigkeitsfehler fabriziert, verlief das erste Rollout in Albacete planmässig. Auch die Rundenzeiten beider Piloten waren nach nur wenigen Runden trotz fast fünf Monaten Winterpause bereits sehr vielversprechend. In Valencia lief es für das Team noch besser. Knobloch steigerte sich gegenüber dem Vorjahr um fast eine Sekunde, obwohl er den zweiten Tag dem Test von neuen Fahrwerkskomponenten widmete. Linortner konnte sogar über zwei Sekunden an seiner Rundenzeit abfeilen und war damit bis auf wenige Hundertstel Sekunden an Knoblochs Rundenzeit herangekommen.

Günther Knobloch: «Unter dem Strich ein super erstes Rollout. Ich konnte auch schon einige Fahrwerkskomponenten testen. Obwohl ich besonders in der Gabel noch viel Verbesserungspotential sehe, waren die Rundenzeiten schon sehr ansprechend. Auf Spanienzeiten gebe ich zwar nicht allzu viel, aber es war immerhin schon mal ein kleiner und positiver Anhaltspunkt. Was das neu formierte Team angeht, habe ich auch ein sehr gutes Gefühl. Die Basis für den Erfolg haben wir meiner Meinung nach damit gelegt.»

David Linortner: «Über den Winter habe ich mich körperlich offensichtlich gut vorbereitet. Bei dem Test konnte ich umsetzen, was ich mir vorgenommen hatte – härter und aggressiver zu fahren. Mit meinen Zeiten beim Test bin ich sehr zufrieden. Im Vergleich zum Vorjahr war ich deutlich schneller, und zudem war ich auf allen drei Strecken bis auf wenige Zehntel Sekunden an Knobloch dran. Auch was die Entwicklung des Teams angeht habe ich ein sehr gutes Gefühl. Ich denke, wir sind heuer noch professioneller aufgestellt und passen zu dem alle sehr gut zusammen.»

Frank Krekeler: «Der erste Test des neu formierten Teams verlief sehr positiv. Fahrer und Mechaniker haben schon gut kommuniziert und die Moral der Crew hat sich auch schon unter Beweis gestellt. Zwei schlaflose Nächte, die uns eine defekte LKW-Zugmaschine beschert hatte und zwei Ausrutscher haben die Jungs super weg gesteckt. Knobloch kam schon gut in Fahrt und Linortner hat unsere Erwartungen sogar übertroffen. Zu dem Joint Venture zwischen Günther Knobloch Motorsport und SKM kann man jetzt schon sagen, dass es der Richtige Schritt für uns war. Wir haben durch die Bündelung aller Kräfte die volle Konzentration auf die Technik und Abläufe, Knobloch und Linortner konzentrieren sich auf das Umsetzen auf der Strecke. Jetzt geht es darum an den guten Start anzuknüpfen und nachhaltig weiter zu arbeiten.»

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