Max Enderlein: IDM600-Podest trotz Elektronik-Problem

Von Esther Babel
IDM Supersport 600

Der Titelverteidiger in der IDM Supersport stellte seine Freudenberg-Yamaha zwei Mal auf Platz 2 ab. Der Doppelsieg war beim Auftakt am Lausitzring drin. Nur Tom Toparis liegt in der Tabelle vor ihm.

Mit dem ersten Lauf der IDM auf dem Lausitzring fiel der Startschuss für das Trio der Freudenberg WorldSSP Academy. Mit Max Enderlein, Toni Erhard und Lennox Lehmann steht ein schlagkräftiges Fahrer-Team bereit, das Carsten und Michael Freudenberg für die Saison 2019 in ihr nationales Aufgebot geholt haben.

In der Supersport 600 Klasse waren beide Rennen für Sonntag angesetzt. Max Enderlein kam im ersten Rennen perfekt aus den Startlöchern. Bis zur ersten Kurve hatte er genug Abstand zur Konkurrenz und konnte die Führung übernehmen. Zum Schluss des ersten Rennens bekam der junge Sachse jedoch ein paar technische Problem mit der Elektronik seiner Yamaha R6. Am Ende kam er auf Platz 2 über die Ziellinie und brachte Arbeit für seine Crew mit in die Box. Das Team um Chefmechaniker William machte sich umgehend ans Werk, um den Fehler zu finden und das Bike pünktlich zum zweiten Rennen wieder in die Startaufstellung zu bringen - was auch gelang.

Das zweite Rennen wurde dann eine Kopie des ersten. «Das Motorrad ging plötzlich aus», beschreibt Enderlein seine Rennen. «Dann musste ich es manuell ausschalten und wieder neu starten. Ist in beiden Rennen nach dem ersten Rennviertel circa alle zwei Runden circa passiert.»

Dennoch zeigte sich Enderlein am Ende zufrieden. «Ich fühle mich super», erklärte der Titelverteidiger nach der Zieldurchfahrt. «Wir waren das ganze Wochenende sehr kontrolliert dabei. Der Start ins erste Rennen war richtig gut und ich konnte die Führung verteidigen. Zum Schluss hatte ich dann leider ein paar Probleme mit dem Bike. Meine Crew hat aber bis zum zweiten Rennen emsig am Bike gearbeitet, wofür ich sehr dankbar bin. Die Jungs haben alles gegeben. Trotzdem hatten wir im zweiten Rennen erneut diese Probleme. Aber zweimal Zweiter ist in Anbetracht der technischen Probleme absolut in Ordnung und wir sind Zweiter in der Meisterschaft.»

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