Stamm und Kartheininger: IDM-Punkte und Lehrgeld

Von Esther Babel
IDM Superstock 1000
Roman Stamm ist noch nicht ganz fit, für Daniel Kartheininger ist noch alles neu. Das Kawasaki-Team arbeitet sich schrittweise voran, Titelambitionen inklusive.

Roman Stamm vom Team Kawasaki Schnock Motorex, Titelfavorit in der IDM Superstock 1000, kassierte in zwei Rennen beim Saisonauftakt auf dem Lausitzring 18 Punkte. Sein Teamkollege Daniel Kartheininger, der ebenfalls mit der neuen Kawasaki Ninja ZX-10R fährt, nahm drei Zähler mit nach Hause.

Stamm saß auf dem Lausitzring zum ersten Mal auf dem neuen Motorrad. Wegen einer schweren Beinverletzung, die er sich bei einem Rennen im Dezember zugezogen hatte, hatte er bisher pausiert und keine Testfahrten absolviert. Gegenüber dem letzten Modell hat sich die aktuelle Kawasaki jedoch technisch gravierend geändert. Der Schweizer musste sich erst an die neuen Verhältnisse gewöhnen, doch viel Zeit blieb nicht.

Zwei siebte Plätze waren die Ausbeute der Auftaktveranstaltung. Trotz der für ihn ungewohnten Platzierung blickt der 39-jährige optimistisch in Richtung Titelkampf: «Das Ergebnis ist nicht schlecht. Schlecht wäre es nur, wenn ich überhaupt keine Punkte hole», stellt er klar. «Mir fehlen natürlich noch Testkilometer, um die optimale Grundeinstellung für das Motorrad zu finden. Aber wir sind bisher bei jeder Session vorwärts gekommen. Das Motorrad hat viel Potential. Ich bin mir sicher, dass ich damit den Titel holen kann. Die Saison ist gerade erst losgegangen.»

Daniel Kartheininger, der aus Memmingen kommt und neu im Kawasaki Schnock Team Motorex ist, stürzte im ersten Rennen. «Ich bin beim Anbremsen auf der Start-Ziel-Geraden mit dem Vorderrad unglücklich an die Kerbs gekommen», schildert er. «Die Felge hat sich verbogen und der Reifen hat schlagartig Luft verloren.» Kartheininger, der zu diesem Zeitpunkt auf der zehnten Position in der Superstock 1000-Klasse lag, musste die Box ansteuern.

Den zweiten Lauf beendete er auf Rang 13. «Das Motorrad ist immer noch neu für mich», gesteht er. «Ich war damit zwar schon beim Pirelli-Test in Spanien, wo alles sehr gut lief, aber die Strecke war auch nicht so wellig wie der Lausitzring. Ich hoffe, am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring läuft es besser. Wir arbeiten uns Stück für Stück voran. Ich bin sehr dankbar, dass ich eine komplette Saison in diesem Team fahren kann.»

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