Christopher Kemmer schlägt Seriensieger Julian Mayer

Von Helmut Ohner
IOEM
Christopher Kemmer

Christopher Kemmer

Im vierten Saisonrennen der IOEM Superbike musste sich Julian Mayer (Yamaha) erstmals geschlagen geben. Der Titelverteidiger zog in Poznań gegen Christopher Kemmer (BMW) den Kürzeren. Dritter wurde Andreas Fichtenbauer.

Bis zu seinem Sturz führte Philipp Steinmayr (Yamaha) sieben Runden das Rennen der IOEM Superbike in Poznań an und zeigte damit deutlich, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis er nach seinem Umstieg von der Kategorie Superstock 600 in die Premium-Klasse seinen ersten Superbike-Sieg feiern wird.

Danach übernahm Christopher Kemmer nur wenige Sekundenbruchteile vor Titelverteidiger Julian Mayer (Yamaha) das Kommando. Mayer schenkte seinem Rivalen während der verbleibenden elf Runden keine Verschnaufpause und folgte dichtauf. Doch Kemmer leistete sich trotz des starken Drucks keinen Fehler und feierte seinen zweiten Sieg in der IOEM Superbike.

Lange Zeit konnte Andreas Fichtenbauer das Tempo von Kemmer und Mayer mithalten. Erst in der Schlussphase des 18-Runden-Rennens verlor er zusehends an Boden auf seine Konkurrenten. Durch seinen dritten Platz verteidigte der Yamaha-Fahrer den zweiten Rang in der Zwischenwertung der Meisterschaft.

Nicht nach Wunsch verlief das Wochenende in Polen für Vize-Meister Thomas Berghammer, der die Probleme an seinem Motorrad nicht beseitigen konnte. Nach Rang 5 im ersten Rennen reichte es für den Suzuki-Piloten vor den beiden BMW-Fahrern Rene Gebetsroither und Mike Wohner zum vierten Platz.

Ergebnis
1. Christopher Kemmer, BMW, 18 Runden in 28:21,039. 2. Julian Mayer, 1,290 sec. zur. 3. Andreas Fichtenbauer, +6,267 sec, beide Yamaha. 4. Thomas Berghammer, Suzuki. 5. Rene Gebetsroither. 6. Mike Wohner, beide BMW. Schnellste Runde: Kemmer in 1:33,373.

Stand IOEM Superbike (nach 4 von 12 Rennen)
1. Mayer, 95 Punkte. 2. Fichtenbauer, 72. 3. Kemmer, 64. 4. Philipp Steinmayr, Yamaha, 52. 5. Berghammer, 46. 6. Wohner, 30. 7. Gebetsroither, 28. 8. Hannes Schafzahl, Kawasaki, 15. 9. Markus Mücke, BMW, 13. 10. Wolfgang Gammer, BMW, 10. 11. Nico Thöni, Aprilia, und Christian Wiesinger-Mayr, BMW, beide 9.

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