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106. Indy 500: Die F1-Aussteiger mischen vorn mit

Von Gerhard Kuntschik
Romain Grosjean

Romain Grosjean

Es ist wieder einmal passiert dank der «Flexibilität» und der Weitsichtigkeit der Sportbehörden: Der Höhepunkt der F1-Saison, der Monaco-GP, und das Highlight in Nordamerika, das Indy 500, finden am selben Tag statt.

Dank der Zeitdifferenz ist der neue (alte?) Prinz im Fürstentum längst beim Feiern, wenn es im Indianapolis Motor Speedway heißt, «Gentlemen, Start Your Engines!»

«Ladies and Gentlemen» ist heuer nicht nötig, da keine Frau im 33er-Feld dabei ist. Immerhin darf eine routinierte Dame im Oval, Sarah Fisher, diesmal das Pace Car (Chevrolet Corvette Z06) in den Einführungsrunden lenken.

Die 41-Jährige, selbst neunfache Teilnehmerin am Klassiker (beste Platzierung: 17. 2009), ist erst die dritte Dame, der diese Ehre zuteilwird, zu der nur a) Rennlegenden, b) Hollywoodgrößen oder c) Politiker kommen.

Fünf Formel-1-Aussteiger sind in der 106. Auflage fünf am Start: Marcus Ericsson (Ganassi/5. Startplatz), Romain Grosjean (Andretti/9.), Takuma Sato (Dale Coyne/10.), Alexander Rossi (Andretti/20.) und Juan Pablo Montoya (Arrow McLaren/30.).

Drei von ihnen (Sato, Rossi, Montoya) haben die Siegermilch im Speed-Tempel bereits getrunken, die anderen fünf früheren Gewinner im Feld sind Scott Dixon, Tony Kanaan, Will Power, Simon Pagenaud und Rekordmann Helio Castroneves.

Der Siegerscheck wird um die drei Mill. Dollar ausmachen, der an den Bewerber (Team) geht. 100.000 Dollar Extrabonus hat sich vorläufig schon der Neuseeländer Scott Dixon mit seiner fünften Pole Position im Indy 500 gesichert. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit im Ganassi-Honda über die vier fliegenden Runden (16 Kilometer): 376,66 km/h – Rekord! Der 41-Jährige ist sechsfacher Indycar-Meister, mit 51 Rennsiegen Dritterfolgreichster aller Zeiten und startete bei seinem einzigen Indy-500-Sieg 2008 ebenfalls vom ersten Platz.

Bemerkenswert ist, dass das Indy 500 längst nicht mehr Domäne der Nordamerikaner ist: In die Qualifikation der ersten Zwölf schafften es mit Ed Carpenter (4.) und der NASCAR-Legende Jimmy Johnson (12.) gerade zwei US-Piloten, aber neben Dixon ein Spanier (Alex Palou/2.), ein Niederländer (Rinus VeeKay/3.), zwei Schweden (Ericsson/5., Felix Rosenqvist/8.), ein Mexikaner (Pat O’Ward/7. – übrigens kurz ein Red-Bull-Junior!), ein Franzose (Grosjean/9.), ein Japaner (Sato/10.) und ein Australier (Power/11.). Start in Indy ist Sonntag um 18.45 MESZ (live nur im Pay-TV auf Sky).


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