Leuenberger zufrieden mit Lola test

Von Oliver Runschke
LMS
Ben Leuenberger mit Teamkollege Pompidou

Ben Leuenberger mit Teamkollege Pompidou

Benjamin Leuenberger erlebte zwei problemlose Tage bei seiner ersten Ausfahrt im Speedy-Sebah-Lola-Coupé.

Zufrieden kehrte Benjamin Leuenberger vom ersten Test mit dem Speedy-Sebah-Lola-Judd aus Le Castellet zurück. Der ehemalige Panoz-Werkspilot sass beim Le Mans Series Testtag in «Paul Ricard» erstmals in seinem diesjährigen Arbeitsgerät, dem Lola B08/80-Judd des Schweizer Teams Speedy-Sebah. «Der Test war sehr gut. Wir sind an den beiden Tagen insgesamt rund 1500km gefahren und hatten nicht das geringste technische Problem,» freute sich Leuenberger.

Leuenberger teilte sich in Südfrankreich den Lola mit seinen diesjährigen LMS-Teamkollegen Xavier Pompidou und Jonny Kane. Nach zwei Testtagen stand für das Trio im Schweizer Lola die viertschnellste Zeit in der LMP2-Klasse zu buche. «Wir haben nicht so auf Bestzeiten geschaut,» erklärte Leuenberger. «Wir sind ausschließlich im Le Mans-Trimm gefahren, also mit den flachsten Flügeleinstellungen. Da der Testtag in Le Mans in diesem Jahr ausfällt, haben wir den Le Mans Series-Test als Teil unserer Le Mans Vorbereitung genutzt und uns ausschließlich auf die 24h vorbereitet. Die Zeiten waren daher eher zweitrangig. Zur weiteren Saisonvorbereitung testen wir in der kommenden Woche auf der neuen Strecken in Portimao, dann geht es auch schon zum ersten Rennen nach Barcelona,» freut sich der 27jährige auf seinen ersten Renneinsatz im Lola-Coupé. Zuletzt startete er 2004 in einem LMP, damals im LMP900-Lola des britischen Taurus Teams bei den 24h Le Mans.

Nachdem Leuenberger in den letzten Jahren überwiegend in der GT-Szene unterwegs war, forderte der LMP2-Lola erstmal Eingewöhnungszeit. «Der grösste Unterschied liegt in den Kurvengeschwindigkeiten. Die sind beim LMP2-Prototyoen extrem schnell, das ist eine enorme Umstellung im Vergleich zum GT-Auto. Für mich war es beim Test wichtig beim viel im Auto zu sitzen um Erfahrung zu sammeln.»

Nicht nur an den LMP2-Prototypen musste sich Leuenberger in Paul Ricard gewöhnen, auch das Team war neu für den Solothurner. Zwar startete Leuenberger schon im letzten Jahr für Speedy Racing im GT2-Spyker, der Lola wird aber von der britischen Sebah-Mannschaft um Hugh und Bart Hayden eingesetzt. «Speedy-Sebah hat in diesem Jahr auf zwei Prototypen aufgestockt und es sind viele neue Leute im Team, beim Test war es auch wichtig das sich alles aufeinander einspielt.»

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