Nicht viel Neues in Le Mans

Von Oliver Runschke
ACO-Sportdirektor Beaumesnil erläuert die Regeln

ACO-Sportdirektor Beaumesnil erläuert die Regeln

In Le Mans und in der Le Mans Series verfolgt der ACO für die kommende Saison auf der technischen Seite eine Politik der ruhigen Hand.

Für 2010 modifiziert der ACO der seine technischen Regeln einmal wieder nur mehr im Detail, vor dem bereits angekündigten radikaleren Schnitt 2011 waren für das nächste Jahr auch keine gravierenden Änderungen zu erwarten.

In dem andauernden Versuch des ACO, Diesel- und Benzinmotoren anzugleichen, werden einmal wieder die Luftmengengrenzer der Diesel verkleinert, die Benziner bekommen mehr Atemluft zugestanden: Ein Zückerchen bekommt Aston Martin Racing mit dem aus dem GT1-Fahrzeug stammenden V12: Für die serienbasierten Motoren sind Lichtmaschine und Volumen der Airbox der freigestellt, Benzindirekteinspritzung darf unabhängig von der Verwendung in der Serie verwendet werden. Besonders letzteres hatte unlängst zu einem Zwist zwischen dem ACO und Aston Martin geführt, da die Briten die Benzindirekteinspritzung im LMP1-Coupé einsetzten, aber kein Serienmodell mit dieser Technik anbieten.

Diesel LMP1 müssen 5kg zuladen und mit 930kg starten, die Benziner bleiben unverändert bei 900 kg.

Kleinere Modifikationen gibt es an der Karosserie der LMP im Heckbereich, die Gitteröffnungen am Heck müssen verkleidet werden, Heckleuten sollen grösser werden. Nach dem Zank im die Aerodynamik des Audi R15 wird auch die Aerodynamik an der Front modifiziert und die das Reglement präzisiert, an konkreten Details hierzu arbeitet der ACO derzeit noch.

Ob der ACO im kommenden Jahr die neue GT1-Klasse aus der FIA GT ausschreibt, wollen die Franzosen im September entscheiden, in der GT2-Klasse bleibt alles unverändert.

Alle Details und Hintergründe zum neuem technischem Reglement für 2010 und vom Le Mans Series-Wochenende auf dem Nürburgring lesen Sie in der neuen Ausgabe der SPEEDWEEK, ab dem 25.08.09 an fast jedem Kiosk erhältlich.

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