Cal Crutchlow: Was hat sich mit dem Kind geändert?

Von Johannes Orasche
MotoGP
Cal Crutchlow 2017 mit Tochter Willow

Cal Crutchlow 2017 mit Tochter Willow

Der unkonventionelle LCR-Honda-Pilot Cal Crutchlow gibt Einblicke in sein Familienleben. «Ich will nicht, dass Willow ohne Vater aufwächst», hält er fest. «Aber ich gehe trotzdem dasselbe Risiko ein wie früher.»

Die Crutchlows sind als Familie längst eine besondere Marke im Fahrerlager der MotoGP-WM. Während Cal Crutchlow in den Jugendjahren in Coventry beinahe beim Fußball hängen geblieben wäre, hat Frau Lucy ebenfalls eine sportliche Vergangenheit. Sie war in ihrer Jugendzeit als Leichtathletin aktiv. Mittlerweile ist sie mit Leib und Seele Mutter der knapp eineinhalb Jahre alte Tochter Willow.

Der kleine Blondschopf mit den blauen Kulleraugen hat mittlerweile im MotoGP-Fahrerlager beinahe Kultstatus erreicht. Willow ist nicht nur ein allseits beliebtes Fotomotiv, sondern verfügt in der riesigen Hospitality des LCR-Teams auch bereits über einen eigenen Spielbereich. Bis auf Argentinien und die Übersee-Tour im Herbst hat das Kind 2017 alle Reisen ihres Papas mitgemacht. «Vor Willows Geburt haben mich viele Leute gewarnt, dass sich danach alles ändern würde. Alles Blablabla», erinnert sich Crutchlow.

Doch 32 Jahre alte der Brite unterstreicht energisch: «Ich glaube, an der Strecke hat sich für mich das Leben nicht geändert. Ich muss mit dem exakt gleichen Einsatz, der gleichen Hingabe und der gleichen Aufmerksamkeit bei der Sache sein. Der Rennsport ist nun mal gefährlich. Ich will aber nicht, dass meine Tochter ohne Vater aufwächst. Ich gehe immer noch dasselbe Risiko ein und bin auch immer noch konkurrenzfähig.»

Zur Erinnerung: Crutchlow hat sein erstes MotoGP-Rennen in Brünn im August 2016 ausgerechnet wenige Tage nach Willows Geburt gewonnen.

«Die Liebe, die ich für meine Tochter empfinde, stellt alles andere in den Schatten», räumt der gegenüber Fremden äußerlich oft als unnahbar wirkende Crutchlow ein. «Ich dachte, das Motorradfahren sei bei allem der Anfang und das Ende. Dann bekamen wir das Kind und ich stellte fest, dass man diese beiden Dinge überhaupt nicht vergleichen kann. Am Ende eines Wochenendes zählt es für mich jetzt auch nicht mehr so sehr, wie es gelaufen ist. Ich habe diese wunderbare kleine Familie um mich herum. Ich verlasse somit die Rennstrecke happy, egal was vorgefallen ist.»

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