Cal Crutchlow: «Ich liebe meinen Job immer noch»

Von Gino Bosisio
MotoGP
Cal Crutchlow kann derzeit nicht auf die Isle of Man, wo er für einen Fotografen auch schon mal ein Bier zapft

Cal Crutchlow kann derzeit nicht auf die Isle of Man, wo er für einen Fotografen auch schon mal ein Bier zapft

Der britische MotoGP-Publikumsliebling Cal Crutchlow (Honda) spricht über seine Sorgen und Herangehensweise im Zuge der weltweiten Coronakrise. Noch will er seinen Rennfahrer-Job nicht aufgeben.

Auch Cal Crutchlow hat im Moment keine einfachen Tage. Der Brite, der einen Hauptwohnsitz auf der Insel Man hat, sitzt in seinem Haus in Kalifornien. In den USA verbringt er derzeit die Tage mit Gattin Lucy und Töchterchen Willow. Dort bereitet sich «Mad Dog» wie alle anderen Rennsport-Asse mit einigen Fragezeichen im Kopf auf seine zehnte MotoGP-Saison in Folge vor.

Crutchlow (34) verfolgt auch die Neuigkeiten in seiner britischen Heimat, wo unlängst auch Regierungschef Boris Johnson (55) positiv auf den Coronavirus getestet wurde und gesundheitliche Probleme bekam, das Krankenhaus mittlerweile aber wieder verlassen konnte.

«Was im Moment auf der Welt abgeht, ist eine sehr traurige Sache», bekräftigt der dreifache MotoGP-Sieger Crutchlow im Gespräch mit der britischen Online-Plattform «crash.net». «Ich hoffe, dass es bald für alle besser wird.»

Crutchlow ist sicher: «Das Wichtigste ist, dass die Menschen gesund sind. Ich weiß, dass die MotoGP mit Dorna, FIM und IRTA einen großartigen Job machen, um es uns möglich zu machen, dass wir so bald wie möglich wieder Rennen fahren können. Wir können nur die Anweisungen und Entscheidungen der Regierungen einhalten, das ist der richtige Weg. Ich hoffe, dass alle zu Hause bleiben und respektieren, was von ihnen gefordert wird.»

Für den LCR-Honda-Haudegen steht fest: «Je früher wir verstehen und wissen, wie man den Virus stoppen können, desto früher können wir alle wieder Vergnügungen wie den Sport genießen. Ich halte mich selbst jeden Tag auf dem Laufenden, was die Neuigkeiten betrifft, denke ständig an jene Leute, die von Corona betroffen sind, und schicke ihnen meine Unterstützung.»

Zu etwaigen Rücktrittsgerüchten sagt Crutchlow: «Ich plane auch nächstes Jahr zu fahren und will auch dann wieder konkurrenzfähig sein. Ich liebe meinen Job immer noch und bin immer noch extrem motiviert. Wenn ich die Chance dazu habe, fahre ich weiter. Das ist alles, was ich im Moment sagen kann.»

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