Alex Rins: Schrauben locker, Comeback-Termin ungewiss
Mehr als drei Monate sind seit dem verhängnisvollen Sturz von Alex Rins in Mugello vergangen. Trotzdem kann der Spanier vorläufig nicht sagen, wann er wieder in der MotoGP-WM antreten wird.
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Alex Rins äusserte sich heute zum ersten Mal zu seinem nicht zufriedenstellend verlaufenen Honda-Fireblade-Test in Aragón. "Ich habe zuerst einmal mit einem kleinen Motorrad geübt, dann bin ich vor zwei Wochen am Wochenende vom Barcelona-GP ins MotorLand Aragón gefahren und habe dort mit einer Honda CBR1000 Fireblade trainiert", erzählte Texas-Sieger Rins, der sehr behutsam zu seinem Bike humpelte. "Es ging darum, wieder auf Speed zu kommen, mit 300 km/h zu fahren, hart zu beschleunigen, dann hart zu bremsen und meine Gefühle zu testen. Klar, die Fireblade ist ein ganz anderes Motorrad als meine MotoGP-Honda. Trotzdem war es ein harter Tag, ich hatte starke Schmerzen. Aber wir werden weiterarbeiten, im Fitness-Centre und mit meinem Physio."
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"Ehrlich gesagt, es ist nicht so gut gelaufen, wie ich erwartet und erhofft habe. Ich weiß nicht, was jetzt der nächste Schritt sein wird. Ich werde auf jeden Fall alles tun, um so bald wie möglich auf die MotoGP-Strecken zurückzukehren", ergänzte der sechsfache MotoGP-Sieger, der in Indien (24.10.) und Japan (1.10.) auf jeden Fall noch von Stefan Bradl ersetzt werden wird. Der 33-jährige Bayer bereitet sich darauf vor, auch die nächsten drei Grand Prix in Mandalika (15.10.), Phillip Island (22.10.) und Buriram (29.10.) für LCR zu bestreiten.
Der 27-jährige Alex Rins klagte vor einigen Wochen nach dem Mugello-Crash (Schien- und Wadenbeinbruch) zuerst über Nervenschmerzen. Nun verursachen die Schrauben immer noch Schmerzen, denn sie haben sich offenbar nicht perfekt mit dem Knochen verbunden und sind teilweise locker und beweglich.
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Deshalb musste der sechsfache MotoGP-Sieger sein für Barcelona oder Misano erhofftes Comeback absagen und inzwischen noch weiter verschieben.
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