Auch bei der zweiten Runde der Motorrad-Straßenweltmeisterschaft ist das Feld der Stammpiloten noch nicht komplett. Insgesamt sind in Termas de Rio Hondo noch vier Aushilfskräfte im Renneinsatz.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die gute Nachrichten zuerst: Beim MotoGP-Saisonauftakt in Thailand zog sich kein WM-Pilot eine gravierende Verletzung zu. Alle Stammpiloten, die den hitzigen Thailand-GP unter die Räder nahmen, werden auch in Südamerika auf die Strecke gehen.
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MotoGP Unverändert zeigt sich das Bild in der Königsklasse. Die Startnummer 1 mit Aprilia-Werkspilot Jorge wird auch in Argentinien noch nicht am Start sein. Wie der Weltmeister aus Spanien während der Auftaktveranstaltung per Videokonferenz mitteilte, wird er mindestens bis zum vierten Event in Katar nicht ins Renngeschehen eingreifen. Solange übernimmt der routinierte Italiener Lorenzo Savadori den Platz in der Werksmannschaft neben Marco Bezzecchi ein. Der offizielle Testfahrer des Teams aus Noale ist zum ersten Mal im Termas de Rio Hondo. Zwar kennt kein Aprilia-Pilot die RS-GP besser als Savadori, doch auf die 4,8 km lange Piste muss sich der großgewachsene Italiener erst einstellen.
Ducati-VR46-Pilot Fabio Di Giannantonio wird wie bereits beim Saisonstart in Thailand regulär fahren. "Diggia" bestätigte aber im Vorfeld, dass er auch in Runde 2 noch nicht in bester Verfassung fahren werde.
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Moto2 Kurz und schmerzlos sollte sich der Moto2-Bericht lesen. Der Veranstalter meldet Vollzähligkeit. Der in Buriram fehlende Top-Pilot Sergio Garcia aus der Mannschaft von MSi ist in Argentinien wieder anwesend. Doch – der Spanier fiel durch den Check der Mediziner vor Ort. Die Boscoscuro mit der #3 bleibt stehen. Der in Buriram als Ersatz aktive Oscar Gutierrez steht kurzfristig nicht zur Verfügung.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Moto3 Gleich drei Ersatzpiloten sind dagegen weiterhin in der Moto3 im Einsatz. Wieder in Grün unterwegs ist Adrian Cruces. Der Spanier vertritt erneut den bei den Wintertests gestürzten Schweizer Noah Dettwiler. Cruces erledigte auf der CIP-KTM einen tadellosen Job, überstand das große Auftaktgerangel und nahm als 14. WM-Punkte mit nach Argentinien.
Einen noch besseren Ersatzfahrer-Job erledigte Joel Esteban für Tech3-KTM mit einem sehr überzeugenden 9. Platz. Esteban, der den verletzten Jacob Roulstone auf unbestimmte Zeit ersetzt, ist allerdings auch kein Unbekannter. 2024 war er Teamkollege von David Alonso bei CFMOTO. Trotz ansprechender Leistungen als Rookie verlor er seinen Job bei Aspar gegen den nächsten Rookie Maximo Quiles. Quiles wiederum ist derzeit noch 16 Jahre jung und kann erst nach seinem 17. Geburtstag pünktlich zum US-GP in Texas sein WM-Debüt als Stammpilot geben. Vertreten wird der dann jüngste Athlet des Fahrerlagers durch Jakob Rosenthaler. Der 18-jährige Österreicher fuhr einen soliden Thailand-GP und wurde letztlich nach einem Sturz in der letzten Runde um seine ersten WM-Zähler gebracht.
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