Das erste Mal MotoGP für Ken Roczen: «Bin begeistert»
Der deutsche Supercross-Export Ken Roczen beehrte die MotoGP-Asse beim Event in Austin. Er saugte die Atmosphäre gierig auf und hielt Ducati-Pilot Marc Marquez die Daumen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der Red Bull Grand Prix of the Americas hat auch in diesem Jahr eine Vielzahl an Fahrern aus anderen Rennserien angelockt. Unter den "Special-Guests" war diesmal Deutschlands Supercross- und Motocross-Ass Ken Roczen.
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Der gebürtige Thüringer, der seit einigen Tagen über die US-Staatsbürgerschaft verfügt und zweifacher Vater ist, zeigte sich begeistert von der Atmosphäre in der Startaufstellung. "Ich fahre mittlerweile seit mehr als 15 Jahren professionell Motocross und das ist mein erstes Mal bei der MotoGP. Das kann man eigentlich gar nicht so richtig glauben", überraschte der 30-Jährige, der in Mattstedt aufgewachsen ist, im Gespräch mit ServusTV-Reporter Alex Hofmann. "Wir sind ja oben in Seattle Rennen gefahren – für mich ist Austin/Texas genau der halbe Weg auf meiner Heimreise. Also habe ich mir gedacht, dass ich hier bei der MotoGP vorbeikomme." Am Sonntagabend ging es für Roczen dann im Flieger weiter in seine Wahlheimat Florida.
Roczen, der für seinen Langzeit-Sponsor und den Event-Namenssponsor Red Bull in Austin auch auf dem Podium in die Siegerehrung eingebunden wurde und von vielen Assen im MotoGP-Paddock verehrt wird, ließ mit einem Geständnis aufhorchen: "Ich bin mit einem Straßenmotorrad noch nie auf der Rennstrecke gefahren, zumindest nicht offiziell – nur zu Hause auf der Landstraße. Aber ich will es ausprobieren und vielleicht mal ein Bein drüber schwingen, wenn es mit meinem Sport langsamer wird."
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Roczen sprach in der Startaufstellung auch über seine eigenen Präferenzen im MotoGP-Paddock: "Ich kenne Marc Marquez schon eine ganze Weile durch unsere gemeinsame Zeit bei Honda, daher halte ich ihm die Daumen." Wie es für Marquez in Austin mit dem Startchaos und seinem Crash im Rennen weiterging, ist bekannt.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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