Honda-Pilot Mir (10.): Erinnerungen an das blaue Bike
Mit Platz 10 im MotoGP-Zeittraining in Jerez schaffte Honda-Ass Joan Mir knapp den direkten Einzug ins Q2. Danach sprach der Weltmeister von 2020 auch über seine glorreichen Zeiten bei Suzuki.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Joan Mir (Honda) beendete das MotoGP-Zeittraining am Freitagnachmittag in Jerez de la Frontera auf Platz 10. Der ehemalige MotoGP-Weltmeister schlich sich somit als letzter Fahrer direkt in das wichtige Q2 am Samstag. Sein Vorsprung auf den Südafrikaner Brad Binder (KTM) im extrem engen Feld betrug nur sechs Hundertstelsekunden.
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"Ich denke, der zehnte Platz entspricht unserem Potenzial", erklärte der 27-Jährige, der sich zeitlich nicht weit hinter LCR-Honda-Pilot Johann Zarco (7.) einreihte. "Wir waren heute in beiden Sessions sehr stark, was die Renn-Pace betrifft. Wir waren da ganz oben dabei. Klar, wenn am Ende alle neue Reifen aufziehen, mit den gelben Flaggen – da kann alles passieren. Ich war auch schnell, aber immer dann war da eine gelbe Flagge. Der weiche Reifen ist schnell hinüber, man hat damit nicht viele Runden. Ich konnte sogar drei fast gleich schnelle Runden fahren, die erste wurde mir allerdings gestrichen. Es zählt hier gleich viel, egal ob man Dritter oder Zehnter ist." "Das Bike arbeitet jetzt einfach besser", freute sich Mir. "Als ich eine 1:37,4 in meiner vierten Runde sah, war ich schon mal echt happy. Das letzte Mal, dass ich in den 1:36ern war, das war mit dem blauen Bike – mit der Suzuki. Wichtig wird am Samstag eine gute Qualifikation sein. Es ist hier schwer zu überholen, das ist klar. Wenn man nicht in den ersten beiden Reihen startet, ist das Rennen fast gelaufen."
"Mit dem gebrauchten Medium-Reifen konnte ich den Ducati-Jungs folgen. Mit den weichen Reifen enteilen sie uns dann aber. Auch wenn sie das Gas öffnen, fahren sie uns davon – das wiederholt sich dann immer." Mir lobte zudem die Performance der Ducati in den schnellen Ecken im letzten Sektor: "In den schnellen Kurven kann es auch mal eine Zehntelsekunde pro Kurve sein, die sie uns abnehmen."
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Über Hondas Edel-Tester Aleix Espargaro sagte Mir: "Mit Aleix habe ich bislang nicht gesprochen, aber ich werde es noch tun. Ich bin neugierig, woran er gearbeitet hat. Ich hoffe, er bereitet ein gutes Setup und ein gutes Bike für den Montag vor", meinte Mir.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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