Zu aggresiv? Hall weiss, wie weit er gehen kann.

Von Nadja Zele
Air Race
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Der ehemalige Royal Australian Air Force Pilot Matt Hall presst aus seiner MXS-R heraus was geht. Und er kann das gut, sehr gut. Für einige Routiniers vielleicht sogar zu gut.

Die ersten Testflüge in Abu Dhabi hat der Air Race-Neuling hinter sich. 38 Grad im Schatten, Kreislauf-Probleme?
«Also mir macht das nichts, ich bin ja schliesslich Australier», lacht Hall.

Das Flugzeug kann das aber nicht von sich behaupten. Ist die Performance der MXS-R viel schwacher durch die Hitze?
«Sie war während des ersten Testfluges schon etwas anders als noch vor zwei Wochen, als ich die Maschine beim Hersteller in North Carolina geflogen bin. Die Querruder waren leicht verschoben und der Motor ist ein bisschen heiss gelaufen. Wir haben dann andere Lufteinlässe montiert. Die Betriebstemperatur wurde dadurch gut hinunter gekühlt. Damit war dann der letzte Flug, den ich vor circa drei Stunden hatte, um vieles besser.»

Was macht denn die Konkurrenz? Die Edge 540-Piloten? Welche Maschine sieht denn besonders beeindruckend aus?
«Es gibt ein paar, die deutlich anders aussehen als letzte Saison. Zwei, die wirklich herausstechen sind die von Paul Bonhomme und Michael Goulian. Es gibt viele unterschiedliche Rumpfrücken und Motorverkleidungen. Aber auch die MXS-Rs ziehen Aufmerksamkeit auf sich. Egal wer von uns MXS-R-Piloten gerade fliegt, die anderen schauen alle ziemlich konzentriert zu.»

Gibt es von den Routiniers Kommentare zu deinen Testflügen? Fliegst du ihnen als Rookie zu schnell, zu gut?
«Heute Früh hat sie einer meiner Flüge leicht aus dem Konzept gebracht. Sie meinten, dass ich da etwas zu aggressiv geflogen bin. Aber ich mache hier nicht einen auf: «Schaut her, jetzt zeig ich euch allen, wie es wirklich geht!». Ich weiss sehr wohl, wie weit ich gehen kann. Wenn jemand meint, dass ich zu viel Gas gebe, dann höre ich mir das aber natürlich an.»

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