Michael vd Mark (5./Yamaha) verlangt nach mehr Speed

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Michael van der Mark wurde im ersten Thailand-Rennen guter Fünfter

Michael van der Mark wurde im ersten Thailand-Rennen guter Fünfter

Das Meeting der Superbike-WM in Thailand ist erst das zweite Rennwochenende von Michael van der Mark für das Pata Yamaha-Werksteam. Dennoch rang er im ersten Lauf seinen Teamkollegen Alex Lowes nieder.

Auf Phillip Island machte Alex Lowes mit zwei vierten Plätzen deutlich, dass er und die Yamaha R1 in der Superbike-WM 2017 ein gewichtigeres Wörtchen um Spitzenpositionen mitreden werden. In Thailand musste der Brite erkennen, dass sein neuer Teamkollege Michael van der Mark nicht freiwillig in die zweite Reihe rutschen wird.

Der junge Niederländer knöpfte sich Lowes im ersten Rennen schon in der dritten von 20 Runden vor und distanzierte ihn anschließend um 3,5 sec. Im Ziel lag der Supersport-Weltmeister von 2014 auf der fünften Position, der Brite wurde Sechster. Dabei wurde Lowes nach seiner starken Rennsimulation am Freitag stärker eingeschätzt als der 24-Jährige aus der Käsestadt Gouda.

«Meine Rennsimulation am Freitag war okay, aber nach ein paar Änderungen war ich im dritten Training deutlich schneller unterwegs. Ich fühlte mich so richtig wohl mit der R1 – ein riesiger Schritt nach vorne im Vergleich zu Phillip Island», erklärte van der Mark im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «In der Superpole gelang mir eine ansprechende Runde, der sechste Startplatz geht für uns momentan in Ordnung. Die beiden Kawasaki waren ziemlich flott unterwegs, danach war es aber bis Platz 12 ziemlich eng.»

«Mein Start ins Rennen war nicht perfekt, aber ich konnte meine Position behaupten», ergänzte der Yamaha-Pilot. «Am Anfang haben Alex und ich vor allem in den ersten beiden Sektoren eingebüßt, da fehlt es uns. Als die Reifen etwas nachließen, fuhr ich etwa dieselben Rundenzeiten wie die Jungs vor mir. Mit dem fünften Platz bin ich echt glücklich.»

Van der Mark profitiert für das zweite Rennen am Sonntag von der neuen Startaufstellung und wird von der zweiten Position ins Rennen gehen. «Die erste Reihe ist für uns natürlich super», grinste der Sonnyboy. «Natürlich hoffen wir dadurch, ein wenig länger der Spitze folgen zu können. Auf den ersten Runden haben wir etwas Probleme. Vielleicht finden wir ja auch noch etwas Speed, das wäre sehr hilfreich.»

Michael van der Mark belegt aktuell punktgleich mit Leon Camier (MV Agusta) den sechsten WM-Rang.

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