Superbike-WM

Toprak Razgatlioglu bei Yamaha: «Ich hatte Angst»

Von Kay Hettich - 11.02.2020 09:31

Der Wechsel von Toprak Razgatlioglu von Kawasaki zu Yamaha ist eine der wichtigsten Personalien für die Superbike-WM 2020. Der talentierte Türke über sein Team, Motorrad und seinen Teamkollegen Michael van der Mark.

Mentor Kenan Sofuoglu lotste Toprak Razgatlioglu für die Superbike-WM 2020 ins Pata Yamaha Werksteam. Im Rahmen der Wintertests vollzog der 23-Jährige die Umstellung auf die R1 mit einer beeindruckend spielerischen Leichtigkeit und war sogar schneller als sein Teamkollege Michael van der Mark, der bereits seit 2017 bei Yamaha fährt.

Für Razgatlioglu ist es das erste Engagement in einem Werksteam. «Ich kenne immer noch nicht alle Teammitglieder. Die Umstellung ist nicht einfach, weil jeder eine andere Art hat, zu arbeiten. Mittlerweile fühlt es sich gut an und ich mag es. Aber am Anfang hatte ich ein wenig Angst», gab der junge Türke zu. «Aber nur, weil ich das Team nicht kannte und alles neu war. Bevor ich bei den Tests den ersten Stoppie machte, überlegte ich zuerst, ob ich es überhaupt machen sollte – vielleicht wären sie sauer. . Aber nach eine Weile forderten sie mich auf, weitere Stoppies zu machen. Sie sind absolute Profis, die aber auch Spaß haben möchten.»

Viele Experten zweifelten daran, dass der Fahrstil von Razgatlioglu zur Yamaha R1 passt. «Ich habe Yamaha immer gemocht – mein erstes Bike war eine PW50», erinnert sich der zweifache Laufsieger. «Die R1 hat einen anderen Charakter als das Bike, das ich gewohnt war. Mit jeder Runde fühlte ich mich besser und besser. Die R1 hat ein gutes Handling, lässt sich gut in die Kurven bringen. Nach fünf Jahren mit einem anderen Motorrad komme ich zu diesem Team und bin sehr glücklich.»

Keine Probleme hat Razgatlioglu auch mit seinem Teamkollegen Michael van der Mark. «Ich sage zu ihm 'abi' – das bedeutet so viel wie 'großer Bruder'», verriet der 23-Jährige. «Ich bin mit ihm sehr glücklich, weil er ein richtiger netter Typ ist. Im Rennen werden wir hart kämpfen, abseits der Piste sind war aber bereits Freunde.»


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