Als Zweiter am ersten Trainingstag der Superbike-WM 2025 auf Phillip Island bestätigte sich Ducati-Privatier Andrea Iannone als erster Verfolger von Werkspilot Nicolò Bulega.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Werbung
Wie bei den Wintertests in Jerez und Portimão beendete Andrea Iannone auch den Phillip-Island-Test sowie den ersten Trainingstag auf der malerischen Piste als Zweiter. Der frühere MotoGP-Pilot kann zu Recht zuversichtlich in seine zweite Superbike-Saison starten.
Werbung
Werbung
Die gestiegenen Temperaturen im Vergleich zum Test zwangen den Go-Eleven-Piloten jedoch dazu, eine neue Abstimmung für seine Ducati V4R zu suchen. "Wir haben einiges am Motorrad umbaut, deshalb bin ich zu Beginn häufig nur zwei oder drei Runden gefahren, kam wieder an die Box und wieder von vorn", berichtete Iannone SPEEDWEEK.com von den freien Trainings. "Am ersten Tag haben wir uns also auf das Set-up konzentriert, und ich habe dabei Erkenntnisse gewonnen. Allerdings müssen wir für Samstag weitere Verbesserungen finden, weil mein Gefühl mit dem Bike weiterhin nicht perfekt ist. Meine beste Zeit fuhr ich am Ende mit einem Reifen, der schon 14 Runden auf dem Buckel hatte. Das ist allerdings nicht schlecht." Iannone hatte sich für die Superbike-WM 2025 mehr Unterstützung von Ducati zusichern lassen. "Im vergangenen Jahr habe ich hier auch in jedem Rennen um Siege gekämpft. Phillip Island ist eine besondere Strecke. Wo wir in diesem Jahr stehen, werden wir wohl erst in Europa herausfinden", meinte der Italiener.
War Iannone von der Ducati-Dominanz am ersten Trainingstag überrascht, kann ein anderer Hersteller die Ducati-Party stören? "Ich denke, BMW ist stark und schnell, und auch Bimota schätze ich für die Rennen konkurrenzfähig ein. Sie liegen lediglich etwa 0,4 sec zurück, das sind pro Sektor nur 0,1 sec – das ist wirklich nicht viel!"
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.