Gespielte Leichtigkeit? Krummi ist «ganz entspannt»

Von Kay Hettich
Supersport-WM
Randy Krummenacher will natürlich SSP-Weltmeister werden

Randy Krummenacher will natürlich SSP-Weltmeister werden

Nach der langen Sommerpause der Supersport-WM 2019 stehen noch vier Meetings auf dem Programm. Zwischen den Teamkollegen Randy Krummenacher und Federico Caricasulo wird der Titel entschieden.

Während in der Superbike-WM Jonathan Rea der fünfte Weltmeister-Titel dank 81 Punkte Vorsprung auf Álvaro Bautista (Ducati) kaum zu nehmen ist, ist die Entscheidung in der Supersport-WM komplett offen. Leader ist der Schweizer Randy Krummenacher mit 173 Punkten, WM-Zweiter ist der Italiener Federico Caricasulo mit 158 Punkten. Beide können aus eigener Kraft zum ersten Mal Weltmeister werden.

Brisant: Krummenacher und Caricasulo fahren für das italienische Team Bardahl Evan Bros Yamaha. Der WM-Dritte Jules Cluzel (GMT94), mit 132 Punkten nur noch mit Außenseiterchancen ausgestattet, hofft, dass sich das teaminterne Duell zu seinen Gunsten eskalieren wird.

Krummi ist mit 15 Punkten Vorsprung in der komfortableren Position. Gleichzeitig weiß der 29-Jährige, dass er sich keinen Fehler leisten darf. «Wir haben gut gearbeitet, ich gehe ganz entspannt in die Sommerpause», versicherte Krummenacher. «Wenn sich Federico danach weiter in starker Form präsentiert, wird es ein harter Kampf – aber auch mit den anderen Gegnern. Ich werde weiter arbeiten und hoffe, dass ich an der Spitze mitfahren kann.»

Seit seinem Sieg in Assen holte Caricasulo mehr Punkte als der Schweizer und war nie schlechter als Zweiter. Er will in den letzten vier Meetings nicht taktieren. «Ich denke in den Rennen nicht an die Meisterschaft. Ich denke nur daran, mein bestes Rennen zu fahren», sagte der 23-Jährige. «In den letzten vier Rennen müssen wir daran arbeiten, schneller als Randy zu sein, ohne dabei Fehler zu machen. Das ist die einzige Lösung, um die Meisterschaft zu gewinnen.»

Übrigens: Caricasulo ist der einzige Supersport-Pilot 2019, der in jedem Rennen in den Top-3 ins Ziel kam. Krummenacher verpasste das Podium zuletzt in Donington als Vierter erstmals.

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